BW-Bildungsministerin Eisenmann zu Corona-Schulpolitik: „Brauchen keine Arbeitskreise von Unzuständigen“

Die baden-württembergische Bildungsministerin Susanne Eisenmann hat die unterschiedlichen Regelungen an den Schulen in der Corona-Krise verteidigt. Im SWR Tagesgespräch sagte die CDU-Politikerin, jedes Bundesland habe ein anderes „Infektionsgeschehen“ und man stimme sich schon jetzt ausreichend ab. Forderungen von Grünen-Chefin Annalena Baerbock, das Vorgehen der Länder stärker zu koordinieren, weist sie zurück. Im Bereich der Maskenpflicht gebe es „ein relativ einmütiges Vorgehen“, sagte Eisenmann im SWR. „Wir brauchen keine Arbeitskreise von Unzuständigen, sondern Sicherheit vor Ort.“ Weitere Vorgaben aus Berlin, die nur Zeit kosten und nichts bringen“, wolle sie nicht. Kritik von Elternvertretern an ihrer Arbeit als Ministerin wies Eisenmann ebenso zurück, es gehe immer um eine „Abwägung aller Interessenlagen“. Verpflichtenden Weiterbildungsmaßnahmen für Lehrer im Bereich Digitalisierung erteilte Eisenmann eine Absage. Man könne zwar darüber diskutieren, aber diese nicht kurzfristig in der Coronakrise einführen.

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