Bundestagsvizepräsidentin Claudia Roth zu Hagia Sophia: „Kampfansage an laizistische Türkei“

Bundestagsvizepräsidentin Claudia Roth (Grüne) verurteilt die Umwidmung der Hagia Sophia durch den türkischen Präsidenten Erdogan als „Kampfansage an die laizistische Türkei“ und Missbrauch der Religion. Die Grünen-Politikerin und kulturpolitische Sprecherin ihrer Fraktion sagte im SWR Tagesgespräch, Erdogan „spalte die Gesellschaft“ und versuche von Wirtschafts- und Corona-Krise und Korruption abzulenken. Die EU müsse auf diese Provokation mit mehr reagieren als mit der bisher vorgetragenen Kritik. Im SWR sagte Roth: Die EU dürfe keine Rüstungsgüter mehr liefern und auch keine Hermesbürgschaften mehr übernehmen, „das würde Erdogan wehtun“.

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