SWR Interview der Woche am 10.10.2015 mit Eva Lohse, Präsidentin des Deutschen Städtetages

mit Uwe Lueb | „Städte sind bei der Flüchtlingsunterbringung an der Belastungsgrenze. Geld vom Bund eins zu eins an die Kommunen. Allgemeine Sicherheitsstandards von Bund und Ländern für Flüchtlingsunterkünfte wären hilfreich. Grenzen in der EU sind nicht der richtige Weg.“
Städtetags-Präsidentin Eva Lohse sieht Städte und Kommunen in Deutschland bei der Flüchtlingsaufnahme an der Belastungsgrenze. Man müsse aufpassen, dass die Akzeptanz der Menschen im Land nicht schwinde. Dazu gehört es für Lohse, Turnhallen oder Gemeinschaftshäuser nicht mit Flüchtlingen zu belegen und die Sicherheit in Unterkünften zu gewährleisten. Dafür wären allgemeine Sicherheitsstandards von Bund und Ländern hilfreich. Lohse fordert weitere Erstaufnahmeplätze einzurichten und Flüchtlinge nicht immer wieder auf Kommunen zu verteilen, ohne sie vorher zu registrieren. Geld vom Bund für die Unterbringung muss direkt an Städte und Gemeinden fließen, fordert Lohse im SWR-Interview der Woche

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