Rosi Gollmann kämpft für arme Menschen – 24.09.2013

„Meine Liebe, mein Leben widme ich euch, den an den Rand gedrängten Menschen in unserer einen Welt.“ Rosi Gollmann entschied sich als 18-Jährige gegen die Ehe und eigene Kinder, um ganz und gar für andere und soziale Aufgaben frei zu sein. Ende der 50er wurde die junge Lehrerin von einer Schülerin auf einen Artikel aufmerksam gemacht, in dem es um die Not indischer Findelkinder ging. Rosi Gollmann reiste daraufhin mit dem Schiff nach Indien – eine Reise, die ihr Leben veränderte. Tief betroffen über die menschenunwürdigen Zustände gründete sie in ihrem Zimmer, in der Wohnung ihrer Eltern, mit Gleichgesinnten die Andheri-Hilfe. Seither setzt sich die Organisation erfolgreich für zahlreiche Projekte ein: Ob es um die Bekämpfung von Kinderarbeit und Mädchentötung geht oder die Stärkung von Frauen und Familien durch Mikrokredite – Rosi Gollmann sorgt dafür, dass Menschen ein Leben in Würde führen können. Dafür verzichtet die 86-Jährige bis heute auf vieles. Sie lebt mit ihrer indischen Adoptivtochter von ihrer kleinen Rente in ihrer Heimatstadt Bonn.

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