Archiv für ‘Doppel-Kopf’

August 4th, 2020

„Das Städel ist mein zweites Wohnzimmer“ | Kunstmäzenin Sylvia von Metzler über ihre Arbeit im Museums-Verein

Sylvia von Metzler ist so etwas wie eine Zentrumsfigur des sozialen und kulturellen Lebens der Stadt Frankfurt. Und das, ohne darüber viel Aufhebens zu machen. Als Vorsitzende des Städelschen Museums-Vereins wirkt sie an entscheidender Stelle mit bei Pflege und Ausbau einer der bedeutendsten Kunstsammlungen der Republik.
(Wdh. vom 02.12.2019)

Share
August 4th, 2020

„Ich bin nicht wegen gefälschter Gemälde verurteilt worden“ | Maler Wolfgang Beltracchi ein Urkundenfälscher

Der Maler Wolfgang Beltracchi ist als sogenannter Jahrhundert-Fälscher berühmt geworden. Fast 40 Jahre lang malte er in der Handschrift anderer Künstler, fälschte deren Unterschrift und verkaufte rund 300 Werke in Millionenhöhe.
(Wdh. vom 17.09.2019)

Share
August 1st, 2020

„Die Schiersteiner Kantorei war mein Leben“ | Musiker Martin Lutz über den erfolgreichen Wiesbadener Chor

45 Jahre lang leitete Martin Lutz die Schiersteiner Kantorei in Wiesbaden. Unter seiner Leitung entwickelt sich der Wiesbadener Chor zu einem der bekanntesten Vokalensembles im Rhein-Main-Gebiet. Martin Lutz ist auch Organist und spielt Cembalo, aber am meisten hat es ihm zeit seines Lebens eben der Gesang angetan.
(Wdh. vom 22.11.2017)

Share
Juli 30th, 2020

„Vorm Frankfurter Jazzkeller gab’s immer einen Strafzettel“ | Bassist Jürgen Wuchner über Stationen seines Lebens

Seine Karriere führte ihn über die Bands von Heinz Sauer oder Hans Koller und das Vienna Art Orchestra bis hin zu seinen eigenen Formationen. Für sein unermüdliches musikalisches und pädagogisches Schaffen wurde der Darmstädter Bassist Jürgen Wuchner mit dem Hessischen Jazzpreis und dem Darmstädter Musikpreis ausgezeichnet. Am 1. Mai starb Jürgen Wuchner im Alter von 72 Jahren.
(Wdh. vom 02.04.2015)

Share
Juli 30th, 2020

„Ich habe aus meiner Begabung einen Baum wachsen lassen“ | Was Komponist Péter Eötvös schon als Kind wusste

Schon als Kind wusste Péter Eötvös, dass er ein Komponist ist. Musik umgibt ihn überall. Er hat sie in seinem Kopf und trägt in seinem Herzen. Wenn er Zeit hat, dann schreibt er diese Klänge auf.
(Wdh. vom 02.01.2019)

Share
Juli 28th, 2020

„Für mich ist alles Barock“ | Sopranistin Simone Kermes verliebt in Georg Friedrich Händel

Mal wird sie als „Primadonna der Alten Musik“ bezeichnet, mal als „musikalisches Pulverfass“. Die Sopranistin Simone Kermes singt voller Energie und Hingabe, künstlerische Kompromisse sind ihr fremd.

Share
Juli 28th, 2020

„Wir erweitern das Wissen um Bach und seine Familie stetig“ | Direktor Peter Wollny über spannende Bach-Forschung

Es ist schon ein einzigartiges Ensemble, der Leipziger Thomaskirchhof. Wo man hinblickt: Bach. Die Kirche, das Denkmal, Cafés, ein Souvenirshop – alles im Zeichen Johann Sebastian Bachs, der hier die letzten 27 Jahre seines arbeitsreichen Lebens verbrachte.

Share
Juli 23rd, 2020

„Ich will zeigen, was man mit einem Speer anstellen kann“ | Athlet Johannes Vetter über die magische Marke von 100 Meter

Er ist Speerwerfer. Und ein Athlet von Weltklasse. 2017 gelang ihm mit 94, 44 Meter der bislang zweitweiteste Wurf der Speerwurf-Geschichte, im gleichen Jahr wurde er Weltmeister. Olympia aber fällt in diesem Jahr aus.

Share
Juli 23rd, 2020

„Das Kindliche ist ein hohes Gut, was man sich bewahren muss“ | Verleger Hans-Joachim Gelberg über seine Maxime

Wer Kinderbücher schreiben will, muss erst einmal dem Kind in sich selbst vertrauen. Das war immer die Maxime von Hans-Joachim Gelberg. Sein Markenzeichen wurden die orangen Buchcover. Im Mai starb der engagierte Verleger im Alter von 89 Jahren.
(Wdh. vom 27.11.2018)

Share
Juli 21st, 2020

„Für Kinder ist wichtig, dass die Mama das behandeln kann“ | Ärztin Franziska Rubin über Hausmittel

Wieso in die Apotheke laufen, wenn sich einige der besten und vielseitigsten Heilmittel schon im Kühlschrank daheim befinden dürften? Die Ärztin und TV-Moderatorin Franziska Rubin hat den Heilkräfte von Klassikern der Vorratskammer nachgespürt und dabei erstaunliche Geschichten zu Tage gefördert.
(Wdh. vom 15.02.2020)

Share
Juli 21st, 2020

„Wo es Jazz-Musik gibt, ist das Leben noch in der Wahrheit“ | Schriftsteller Giwi Margwelaschwili half Musik im Leben

Am 13. März 2020 starb in Tiflis der deutsch-georgische Schriftsteller Giwi Margwelaschwili, dessen Biografie sich wie ein Thriller liest: 1927 in Berlin als Sohn georgischer Emigranten geboren, wurde Margwelaschwili nach dem Zweiten Weltkrieg zusammen mit seinem Vater vom sowjetischen Geheimdienst entführt; der Vater wurde kurz darauf getötet, er selbst nach Georgien verbracht.

Share
Juli 18th, 2020

„Zurzeit fehlt das Tschingderassabum“ | Tenor Patrick Grahl kurz durch Corona ausgebremst

Geboren wurde er 1988, zwei Jahre vor der Wende, in der – so hieß sie bald darauf – „Heldenstadt“ Leipzig. Hier ging er zur Schule, war Mitglied des weltberühmten Thomanerchores und entschloss sich nach dem Abitur, Gesang zu studieren – an der Musikhochschule Felix Mendelssohn Bartholdy in Leipzig

Share
Juli 16th, 2020

„Erinnerungen entziehen sich wie durch die Hand rinnender Sand“ | Schauspieler Hanns Zischler über´s Weltreisen

Er ist ein Multitalent. Nicht nur Schauspieler ist er, sondern auch Autor, Fotograf, Regisseur, Sammler. Jetzt hat er seinen ersten Roman geschrieben: „Der zerrissene Brief“. Darin geht es um Weltreisen und verschollene Erinnerungen. Vom Aufbruch aus einem fränkischen Dorf nach New York. Von einer unwahrscheinlichen Liebesgeschichte und der Kalkulierbarkeit des Glücks.

Share
Juli 16th, 2020

„Zeichnen ist die Grundlage alles künstlerischen Tuns“ | Der Kunstkenner Martin Sonnabend über die häufig kleinen Bilder

Eine Zeichnung kann vieles sein: eine allererste Idee, ein Kompositionsentwurf, eine Studie, Skizze, ein rascher Eindruck bis hin zu einem vollständig ausgestalteten großformatigen Kunstwerk. Kaum jemand hat eine so tiefe Kenntnis von den häufig kleinen Bildern auf Papier wie Martin Sonnabend. Als Leiter und Hüter der Grafischen Sammlung des Frankfurter Städel ist er für mehr als 100.000 Kunstwerke verantwortlich.

Share
Juli 14th, 2020

„Mein Leben sollte ein Reporterleben sein“ – Sportreporterin Claudia Neumann über ihren beruflichen Weg

Claudia Neumann ist die einzige deutsche Sportreporterin, die in eine Männerdomäne eingebrochen ist. Seit 2011 kommentiert live im Fernsehen Fußballspiele der absoluten Weltklasse – seit 2016 auch die Europa- und Weltmeisterschaften im Männer-Fußball. Und genau das ist für viele ein Problem.

Share
Juli 14th, 2020

„Der Jetset ist nicht zukunftstauglich“ | Der Cellist Isang Enders über musikalische Beweggründe.

Mit zwanzig Jahren bewarb er sich bei der Staatskapelle Dresden. Seit vielen Jahren vakant war die Spitzenposition des Konzertmeisters der Violoncelli. Zur eigenen Überraschung bekam Isang Enders die Position. „Da gab es Kollegen“, erinnert er sich, „die schon länger in der Staatskapelle spielte als ich alt war“.

Share
Juli 11th, 2020

„In Ghana bin ich Häuptling“ | Ethnologin Carola Lentz über Kolonialismus

Mit 18 hat sie am Bochumer Schauspielhaus mit Peter Zadek gearbeitet. Doch dann schmiss sie hin, studierte Lehramt, merkte: Das ist es nicht. Sie studierte weiter, wurde promoviert, habilitierte sich, wurde Forscherin aus Leidenschaft. Nun wird Carola Lentz neue Präsidentin des Goethe-Instituts – ein Ehrenamt übrigens.

Share
Juli 11th, 2020

„Der Führer hatte ab 1943 kaum noch einen nüchternen Tag“ | Autor Norman Ohler über den Drogenkonsum der Nazis

Norman Ohler ist Schriftsteller und Autor. Am liebsten schreibt er Romane. Allerdings kann er sich dabei nicht so gut an Fakten entlang hangeln – so wie beim Sachbuch. Deshalb mag er es, Bücher über ein bestimmtes Thema zu schreiben, akribisch die Fakten zu recherchieren.

Share
Juli 11th, 2020

„Es ist ein großer Erfolg, wenn das Publikum nicht einschläft“ | Hochschulpräsident Elmar Fulda über Aufführungen

Seit Oktober 2018 hat die Frankfurter Musikhochschule einen neuen Präsidenten. Elmar Fulda Jahrgang 1964, stammt aus München und hat sich zunächst einen Namen als Opernregisseur gemacht, unter seinen Arbeiten eine seinerzeit vieldiskutierte „Meistersinger“-Inszenierung 1996 am Staatstheater Kassel

Share
Juli 9th, 2020

„In Ghana bin ich Häuptling.“

Mit 18 hat sie am Bochumer Schauspielhaus mit Peter Zadek gearbeitet. Doch dann schmiss sie hin, studierte Lehramt, merkte: Das ist es nicht. Sie studierte weiter, wurde promoviert, habilitierte sich, wurde Forscherin aus Leidenschaft. Nun wird Carola Lentz neue Präsidentin des Goethe-Instituts – ein Ehrenamt übrigens.

Share