Artikel getaggt mit ‘schweizer radio drs’

November 1st, 2011

Fredy Gsteiger zur Londoner Cyberspace Konferenz

Cyberwar, eine neue Dimension des Krieges, wird immer bedrohlicher: Krieg via Computer, Netzwerke und Internet. Programme werden zu Waffen, Computer zu Abschussrampen. Immer unklarer ist, woher der Feind kommt. Hunderte von Millionen werden in die Abwehr von Angriffen über die Computernetzwerke investiert. Aber es wird auch nach Regeln gesucht, Grenzen sollen gesetzt werden. Das ist Thema an der Londoner Cyberspace Konferenz vom 1.und 2. November. Der diplomatische Korrespondent von Schweizer Radio DRS, Fredy Gsteiger, verfolgt diese Konferenz. Urs Siegrist spricht mit ihm über den Cyberkrieg, die neuen Gefahren und mögliche Abwehr.

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Oktober 6th, 2011

Guido Berger zum Tod von Steve Jobs

Tüftler, Verkäufer, Visionär – und Guru: Apple-Gründer Steve Jobs hat die digitale Welt, und damit die Welt überhaupt, verändert. Welche Visionen hatte er? Was wirkt weiter, auch über seinen Tod hinaus? Die Fragen von Urs Siegrist beantwortet Guido Berger, Spezialist für digitale Fragen bei Schweizer Radio DRS.

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August 8th, 2011

Sommerserie: 2001 – 9/11 – der 11. September

Ein Wendepunkt in vielerlei Hinsicht: die 9/11-Attentate auf die Zwillingstürme in New York und aufs Pentagon erschüttern die USA in ihren Fundamenten. Sie sind der Nährboden, auf dem die Angst vor Terror wächst. Die Saat: Kriege gegen Terrorismus in Afghanistan und Irak. Die Anschläge erschüttern aber nicht nur in den USA den Glauben an die Unantastbarkeit der westlichen welt: auch Europa schaut ungläubig zu, wie die Weltmacht USA wankt.Rückblick auf die ersten Tage nach dem Terror-Angriff: Die erste Meldung auf Schweizer Radio DRS am 11. September.Laufend kamen neue Informationen und Augenzeugenbrichte dazu an jenem 11. September 2001. Ein klares Bild entstand erst nach und nach.So tönte es am 12. September auf Schweizer Radio DRS in der Sendung Rendez-vous und im Tagesgespräch.

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August 7th, 2011

Schneider-Ammann: «Keine Negativ-Zinsen»

Für Bundesrat Johann Schneider-Ammann ist die Anbindung des Frankens an den Euro keine Option, um die Frankenstärke zu schwächen. Gegenüber Schweizer Radio DRS lehnte er auch Negativ-Zinsen tendenziell ab. Mit Negativ-Zinsen wird bezweckt, dass ausländische Anleger Vermögen in Schweizer Franken parkieren. Dies wird vor allem von linken Politikerinnen und Politikern gefordert.

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August 2nd, 2011

Sommerserie: 1996 – Nachrichtenlose Vermögen auf Schweizer Banken

1996 reichen Holocaust-Überlebende aus den USA die erste Klage gegen Schweizer Banken ein. Sie fordern eine Entschädigung – für die sogenannten nachrichtenlosen Vermögen. Was darunter zu verstehen ist, erzählen 8 Holocaust-Überlebende in einem Hearing vor der Bankenkommission des US-Senats. USA-Korrespondent Christoph Heri berichtet im Oktober 1996 darüber.Wer steht hinter diesem geballten Druck aus New York? Dieser Frage geht Casper Selg im Dezember 1996 an drei Schauplätzen nach. Die offizielle Schweiz verweist auf die Volcker-Kommission, welche die Suche nach nachrichtenlosen Vermögen überwachen soll und die Bergier-Kommission, die die Rolle der Schweiz in der Nazizeit aufarbeiten soll. Bundesrat Arnold Koller Ende 1996 dazu.  Boykottdrohungen gegen Schweizer Banken folgen. Im Land gehen die emotionalen Wogen hoch. Einige Stimmen aus verschiedenen Sendungen vo Schweizer Radio DRS. Im Mai 1998 erscheint der erste Zwischenbericht der Bergier-Kommission, «Die Schweiz und das Nazigold». Professor Jakob Tanner, Mitglied der Bergier-Kommission, zu den Erkenntnissen des Zwischenberichts in einem Gespräch mit Emil Lehmann.Im August 1998 einigen sich Credit Suisse und UBS mit dem World Jewish Congress JWC und den Anwälten der Sammelkläger auf einen Vergleich. Der Druck sei enorm gewesen, sagt UBS-Präsident Mathis Cabiallavetta.In den Nachrichten von Schweizer Radio DRS zeigt sich auch die US-Seite zufrieden. 

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Juli 30th, 2011

Sommerserie: 2010 – Rettungsschirm für den Euro

Im Mai 2010 sassen die europäischen Staats- und Regierungschefs zusammen und einigten sich auf eine historische Rettungsaktion für ihre angeschlagene Gemeinschaftswährung, den Euro. Das Notpaket von 750 Milliarden Euro für überschuldete Euro-Länder wurde von vielen umgehend als historischer Wendepunkt in der Geschichte der Union gefeiert. Nur 24 Stunden nachdem der gigantische Rettungsschirm beschlossene Sache war, äusserte sich im Tagesgespräch von Schweizer Radio DRS der ehemalige österreichische Bundeskanzler Wolfgang Schüssel dazu. Susanne Brunner hat den ehemaligen Politiker der konservativen ÖVP am 10. Mai 2010 im Zürcher Zunfthaus zur Meisen getroffen.

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Juli 16th, 2011

Sommerserie: 1979 – Islamische Revolution in Persien

Nach monatelangen Protesten verlässt der Monarch, Schah Reza Pahlevi von Persien anfangs 1979 sein Land und macht den Platz für eine Republik. Die Hoffnung ist gross, dass auf den despotischen Schah eine echte Demokratie folgt. Die neue Gesellschaft im Iran ist aber stark vom Islam geprägt – und wird bald schon zum von Mullahs beherrschten Gottesstaat.Schweizer Radio DRS ging am 7. Januar 1979 in der Sendung International mit zwei Studiogästen der Frage nach, wie wird sich der Iran ohne den Schah entwickeln könnte?  

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Mai 12th, 2011

Bahnchef Andreas Meyer

Andreas Meyer, CEO der SBB, wehrt sich gegen Vorwürfe, die neuen Bahntarife seien zu hoch. «Die neuen Preise sind nicht übertrieben», sagte Meyer gegenüber Schweizer Radio DRS.  Die Preise für Bahn-Billette sollen im Schnitt um 1,5 Prozent steigen. Besonders stark steigen die GA-Preise, die 1. Klass-Billette und die Abonnemente für die Jungen.

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Mai 8th, 2011

Andreas Meyer, CEO SBB

SBB-Chef Andreas Meyer wehrt sich gegen Vorwürfe, die neuen Bahntarife seien zu hoch. «Die neuen Preise sind nicht übertrieben», sagte Meyer gegenüber Schweizer Radio DRS.  Die Preise für Bahn-Billette sollen im Schnitt um 1,5 Prozent steigen. Besonders stark steigen die GA-Preise, die 1. Klass-Billette und die Abonnemente für die Jungen.

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Mai 1st, 2011

Levrat will SP-Präsident bleiben

Christian Levrat will auch nach den Wahlen SP-Präsident bleiben. Er werde wahrscheinlich wieder antreten. Das Bundesratamt stehe nicht auf seiner Agenda, erklärte er in der «Samstagsrundschau» von Schweizer Radio DRS. SP-Präsident Christian Levrat denkt trotz schlechter Wahlprognosen noch lange nicht an einen Rücktritt: «Ich werde wahrscheinlich wieder als Präsident antreten», sagte er in der «Samstagsrundschau» auf Radio DRS. Er sei bis im Oktober 2012 gewählt und plane, sich für weitere vier Jahre zur Verfügung zu stellen.Gewählt wird der SP-Präsident jeweils von den Delegierten. Zuverlässigkeit und Kontinuität seien wichtig, begründete der Freiburger Nationalrat seine Absicht, für weitere vier Jahre als SP- Chef anzutreten. Er ist seit 2008 im Amt. Ambitionen auf das Bundesratsamt hege er nicht. «Es steht nicht auf meiner Agenda, Bundesrat zu werden», hielt er fest.Zukunft von Calmy-Rey offenZur Zukunft von SP-Bundesrätin Micheline Calmy-Rey hielt sich Levrat bedeckt. Er werde das Thema im Sommer mit ihr diskutieren. Für Levrat sind «beide Wege gangbar»: Entweder höre Calmy-Rey am Ende der Legislatur auf, oder sie bleibe noch im Amt. Entscheiden müsse sie selbst.Für ein Bleiben spreche etwa, dass zurzeit schwierige Verhandlungen mit der EU anstünden. Da sei das gute Netz Calmy-Reys sehr wertvoll. (luek, sda).

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Oktober 26th, 2010

Afrika-Korrespondent Ruedi Küng geht

Er war 12 Jahre lang die Stimme aus Afrika: Ruedi Küng, Afrika-Korrespondent von Schweizer Radio DRS geht. Damit endet eine Ära in der Afrikaberichterstattung bei Schweizer Radio DRS. Ruedi Küng kennt den Kontinent seit rund 30 Jahren. Zuerst war er sieben Jahre als IKRK-Delegierter dort, seit 1998 als unser Mann in Afrika.Ein Rückblick auf seine Afrika-Zeit und ein Ausblick in die Zukunft eines Kontinents, den wir noch immer vor allem als Kontinent der Armut, der Hungersnöte und der Kriege wahrnehmen.

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Oktober 2nd, 2010

Burkhalter verteidigt Rochade

Bundesrat Didier Burkhalter von der FDP hat gegenüber Schweizer Radio DRS die neue Departementsverteilung im Bundesrat verteidigt. Die Verteilung der Departemente auf die einzelnen Mitglieder der Landesregierung sei für die Neugewählten nicht einfach gewesen, sagte Burkhalter. Vehement wehrte er sich gegen Vorstellungen, es gebe zweitklassige Departemente. Auch widerspricht Burkhalter der Ansicht, die Mitteparteien hätten ihre Macht ausgespielt und die SP an den Rand gedrängt. Die Aussagen von SP-Parteipräsident Levart dazu seien schlicht falsch. Wichtig sei, dass der Bundesrat als Team arbeiten könne. Die Parteien sollten dem Bundesrat dazu eine Chance geben bevor man sage, bereits der Start der neuen Landesregierung sei misslungen, so Burkhalter.

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August 8th, 2010

Gabi Huber, FDP-Fraktionschefin, zum Rücktritt von Bundesrat Merz

Eine Frauendominanz im Bundesrat? Das sei heute kein Problem mehr, sagte Gabi Huber, FDP-Fraktionschefin in der Samstagsrundschau von Schweizer Radio DRS. Das Geschlecht werde bei dem Wahlvorschlag für die Nachfolge von Bundesrat Hans-Rudolf Merz keine Rolle spielen. Zumindest in der FDP-Fraktion sei sie sicher, dass die Frauenfrage keine Mehrheit mehr habe.Nach dem Rücktritt von Merz wird über seine Nachfolge spekuliert. Für ihn könnte mit der populären St. Galler Regierungsrätin Karin Keller-Sutter schon in der Herbstsession eine weitere Frau in die Regierung gewählt werden. Aber auch für die Nachfolge von SP-Bundesrat Moritz Leuenberger stehen fast nur Frauen in den Startlöchern. Der Ersatz für Leuenberger wird erst in der Wintersession gewählt.

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Juni 22nd, 2010

Rudolf Matter: Der erste «Super-Direktor» von Radio und Fernsehen

Die SRG wird umgebaut, Radio und Fernsehen werden fusioniert, zusammen mit Multimedia konvergiert. Medienkonvergenz heisst das Zauberwort in der neuen Medienwelt. Was heisst das konkret? Warum das alles?Wir fragen den ersten Direktor von Schweizer Radio und Fernsehen, der auch für die Umsetzung des Medienkonvergenz-Projekts der SRG verantwortlich ist: Rudolf Matter. Der 56-jährige Chefredaktor von Schweizer Radio DRS wurde gestern als erster Direktor von Radio und Fernsehen in der Deutschschweiz gewählt. Er tritt sein Amt am 1. Januar 2011 an. Rudolf Matter ist Gast von Susanne Brunner.

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