Artikel getaggt mit ‘schweizer banken’

November 23rd, 2013

SWR2 Interview der Woche vom 23.11.2013: Axel Weber UBS Verwaltungsratspräsident

Mit Hans-Jürgen Maurus | Die Schweizer Banken unterstützen laut UBS-Verwaltungsratspräsident
Axel Weber den automatischen Informationsaustausch. Dies könne Teil
einer Gesamtlösung im europäischen Steuerstreits sein. In der
Staatsschuldenkrise hält der ehemalige Bundesbankpräsident eine
Entwarnung für verfrüht. ?Die Staatsschulden haben sich nicht in
Luft aufgelöst, sie wachsen sogar weiter.? Kritisch äußert sich
Weber über die anhaltende Geldschwemme. Man könne ?die Zinsen nicht
dauerhaft nahe Null halten, ohne Verwerfungen in der Wirtschaft zu
produzieren.?

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Mai 31st, 2013

Jean Christophe Schwaab – ein Sozialist, der sich für Banker einsetzt

Wenn Schweizer Banken der US-Justiz Daten über ihre Angestellten liefern dürfen,  liefern sie diese faktisch der US-Steuerbehörde IRS aus. Dagegen kämpft der 33-jährige Waadtländer SP-Nationalrat Jean-Christophe Schwaab. Er ist Gast von Susanne Brunner.Ein Sozialist, der sich für Bankangestellte einsetzt? Warum er in der Geschäftsleitung des Schweizerischen Bankpersonalverbands ist und sich für den Schutz von Bankangestellten engagiert, erzählt der junge Jurist und Politiker Susanne Brunner.

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September 24th, 2011

Wirtschaftsrechtsprofessor Peter V. Kunz

Die USA haben im Steuerstreit den Druck auf die Schweiz erhöht und fordern Bankkundendaten. Anfang Woche schien eine Einigung in Griffweite – doch dann trat der Ständerat auf die Bremse. Welche Folgen hat das? Eskaliert jetzt der Streit, werden jetzt Schweizer Banken in den USA eingeklagt? Welche Auswege gibt es noch? Gast von Eveline Kobler in der Samstagsrundschau ist Peter V. Kunz, Professor für Wirtschaftsrecht an der Uni Bern.

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September 22nd, 2011

NRW-Finanzminister vertraut Schweizer Banken nicht – Stärkere Kontrolle der Besteuerung …

Die Besteuerung deutscher Vermögen in der Schweiz kontrollierten künftig diejenigen, die "in der Vergangenheit die Steuerhinterziehung systematisch mit ermöglicht haben", sagt NRW-Finanzminister Norbert Walter-Borjans (SPD).

Deutschlandfunk, Informationen am Morgen
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September 13th, 2011

Claude-Alain Margelisch – CEO der Schweizerischen Bankiervereinigung

Die Schweiz wäscht nicht mehr weisser. Und sie will auch gar keine Schwarzgelder mehr. In Zukunft sollen schweizer Banken Geschäfte mit versteuerten Vermögen machen, nicht mit unversteuerten. Das hält eine Studie fest, die die Schweizerische Bankiervereinigung und die Boston Consulting Group heute in Zürich vorgestellt haben. Druck aufs Bankgeheimnis und strengere Regulierung der Banken haben vieles verändert. Was für Zukunftsperspektiven hat der Bankenplatz Schweiz Zukunft, wenn die Gewinne kleiner, die Geschäftsfelder enger werden? Gast von Susanne Brunner ist der CEO der Schweizerischen Bankiervereinigung Claude-Alain Margelisch.

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August 2nd, 2011

Sommerserie: 1996 – Nachrichtenlose Vermögen auf Schweizer Banken

1996 reichen Holocaust-Überlebende aus den USA die erste Klage gegen Schweizer Banken ein. Sie fordern eine Entschädigung – für die sogenannten nachrichtenlosen Vermögen. Was darunter zu verstehen ist, erzählen 8 Holocaust-Überlebende in einem Hearing vor der Bankenkommission des US-Senats. USA-Korrespondent Christoph Heri berichtet im Oktober 1996 darüber.Wer steht hinter diesem geballten Druck aus New York? Dieser Frage geht Casper Selg im Dezember 1996 an drei Schauplätzen nach. Die offizielle Schweiz verweist auf die Volcker-Kommission, welche die Suche nach nachrichtenlosen Vermögen überwachen soll und die Bergier-Kommission, die die Rolle der Schweiz in der Nazizeit aufarbeiten soll. Bundesrat Arnold Koller Ende 1996 dazu.  Boykottdrohungen gegen Schweizer Banken folgen. Im Land gehen die emotionalen Wogen hoch. Einige Stimmen aus verschiedenen Sendungen vo Schweizer Radio DRS. Im Mai 1998 erscheint der erste Zwischenbericht der Bergier-Kommission, «Die Schweiz und das Nazigold». Professor Jakob Tanner, Mitglied der Bergier-Kommission, zu den Erkenntnissen des Zwischenberichts in einem Gespräch mit Emil Lehmann.Im August 1998 einigen sich Credit Suisse und UBS mit dem World Jewish Congress JWC und den Anwälten der Sammelkläger auf einen Vergleich. Der Druck sei enorm gewesen, sagt UBS-Präsident Mathis Cabiallavetta.In den Nachrichten von Schweizer Radio DRS zeigt sich auch die US-Seite zufrieden. 

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