“Musik ist eigentlich die Hauptsache. Eigentlich möchte ich alles andere lassen und nur noch Musik machen” sagt Burghart Klaußner, berühmter deutsche Schauspieler, der zum Beispiel den Pfarrer in “Das Weiße Band” spielte. Jetzt traut er sich mit seiner geheimen Leidenschaft auf die Bühne.
Christof Wackernagel, Schauspieler
Er kämpfte gegen Kapitalismus und Imperialismus, schloss sich der RAF an, saß zehn Jahre im Gefängnis, stieg aus – und fand den Weg zurück auf die Bühne und vor die Kamera. Der Schauspieler und Schriftsteller Christof Wackernagel lebte immer ein Leben zwischen den Welten und zwischen den Kulturen. Jetzt ist er aus dem Bürgerkriegsland Mali, in dem er zehn Jahre “von sehr wenig, aber mit viel Freude gelebt hat”, nach Deutschland zurückgekehrt und versucht, wieder einmal, einen Neustart.
Komiker & Schauspieler Mike Müller «Ich bereue viele Pointen»
Über ihn lacht die Schweiz. Mike Müller, Komiker mit 27 Semestern Philosophie-Studium im Rucksack. Schauspieler ohne Schauspielausbildung. In der Gesprächssendung Focus zeigt er sich ohne Drang zum Lustigsein.«Das ist doch der Lustige aus dem Fernsehen, der macht bestimmt einen Witz.» Regelmässig trifft Mike Müller im Alltag auf diese Erwartungshaltung. Erfüllen mag er sie jedoch nicht. Denn es gebe ganz viel im Leben, das überhaupt nicht lustig sei auch im Berufsleben. «Macht man im Beruf etwas, das nicht unter dem Genre Komik läuft, hat es gefälligst auch nicht lustig zu sein», sagt er.Unlustige Rollen hat Mike Müller besonders auf der Bühne regelmässig. Dass er gleichzeitig als Komiker im Fernsehen zu sehen ist, ist für ihn kein Problem. Die Unterscheidung zwischen «E» und «U», zwischen Ernst und Unterhaltung, sei ein deutschsprachiges Konstrukt. «Solange das aber nicht im Zivilgesetzbuch steht, halte ich mich nicht daran. Ich mache das, was ich will. Mit den Leuten, die ich interessant finde.» Entscheidend sei für ihn die Abmachung, das Genre, in dem etwas stattfinde.An diese Abmachung halte sich auch das Publikum idealerweise. Es sei aber auch schon vorgekommen, dass dies nicht so sei. Dann lachte das Publikum an Stellen, die eigentlich gar nicht lustig gemeint waren. Aber das könne man brechen. Unschön zwar, aber manchmal sei es nötig. «Wenn es zu lustig wird, zwingt dir das Publikum einen Rhythmus auf, der nicht mehr der Eigene ist.»«Ich spiele auch für die, die nicht lachen»In den ersten Minuten des Stücks merke er als Schauspieler, wie das Publikum drauf sei. Nur einmal sei ihm das Publikum entglitten, habe Zwischenapplause gegeben, was ihm nicht gepasst habe. «Dann musst du einfach dein Tempo halten, die Lacher nicht abwarten, direkt weitermachen. Die Leute zwingen, zuzuhören. Denn die Zuschauer, die lachen, sind natürlich die Lautesten. Die, die nicht lachen und zuhören wollen, machen sich nicht expressiv bemerkbar. Die sind ruhig. Ich aber will für alle spielen. Nicht nur für die, die lachen.»Im «echten Leben» will Mike Müller nicht Komiker sein. Würde er an einer Silvesterparty aufgefordert, eine Parodie zu machen, würde er vermutlich nach Hause gehen. «Auf Kommando etwas vorspielen ist grässlich. Nicht nur für den, der es machen muss, sondern auch für die, die zuschauen müssen.»In diesen Tagen gibt es Mike Müller auf allen Kanälen: Neben seiner wöchentlichen Satire-Sendung „Giacobbo/Müller flitzt er als Velokurier über die Kinoleinwände und mischt sich ab 8. Januar als «Der Bestatter» auf Fernsehen SRF 1 in die Aufklärung von Mordfällen ein. Im Focus erzählt der 49-jährige «Knuddel-Komiker» (Blick) ungeschminkt und unrasiert von Film-Flopps, bereuten Pointen und Tiefgaragen-Begegnungen mit jenen, die er parodiert.
Siegfried Rauch, Schauspieler – 24.04.2013
Wotan Wilke Möhring, Schauspieler
Wotan Wilke Möhring ist gelernter Elektriker. Er arbeitete als Türsteher und als Model, bis er seine Erfüllung als Schauspieler fand. “Das Leben ist nichts für Feiglinge” heißt sein neuer Kinofilm, und am 28. April feiert er Premiere als Hamburger Tatort-Kommissar. In “Leute” spricht Möhring über seine Filme, seine Jugendsünden als Punk und seine Liebe zu Borussia Dortmund.
Michael Roll, Schauspieler – 19.04.2013
Wotan Wilke Möhring, Schauspieler – 10.04.2013
Henry Hübchen (Schauspieler)
Pasqual Breuer, Schauspieler – 16.12.2012
Sebastian Koch, Schauspieler – 27.11.2012
Ulrich Tukur, Schauspieler
Ulrich Tukur ist einer der besten deutschen Schauspieler. Nachdem er bereits Helmut Schmidt, Andreas Baader und Herbert Wehner dargestellt hat, ist er nun als Generalfeldmarschall Rommel in der ARD zu sehen. In “SWR1 Leute” spricht er außerdem über seine Zeit in Stuttgart, über seine Musik, über Wein und über seine Rolle als Tatortkommissar mit einem Gehirntumor.
Jürgen Vogel (Schauspieler)
Die auffälligsten Zähne im Gebiss eines Schauspielers hat dieser Mann – Jürgen Vogel. Er kann grinsen wie ein Hai, ohne Angst zu machen. Und er kann eine Menge mehr: extrem witzig sein wie in “Keinohrhasen” – und alle weiteren Emotionen ‘rüberbringen’ wie im neuen Film “Gnade”, der jetzt in den Kinos angelaufen ist.
Siegfried Rauch, Schauspieler – 15.10.2012
Seine Fans lieben Siegfried Rauch als Traumschiff-Kapitän. Seit 1999 fährt der gebürtige Landsberger für die Kultfernsehserie über die Weltmeere. Sein markantes Gesicht, die strahlend blauen Augen und das smarte Lächeln sind seine Markenzeichen. Für die Schauspielkarriere hat der Oberbayer damals seinen ersten Berufswunsch – Architekt – verworfen. Obwohl er schon in mehreren Hollywoodfilmen mitgespielt hat, hat er seine bayerische Heimat der Glamourwelt immer vorgezogen. Bei Thorsten Otto erzählt Siegfried Rauch von seinen Begegnungen mit Stars wie Lee Marvin, Lex Barker oder Donald Sutherland. und verrät, dass Steve McQueen ein Sauerkraut-Fan war.
Robert Giggenbach, Schauspieler – 16.10.2012
Robert Giggenbach spielt gerne. Egal ob auf der Bühne, im Film, auf dem Tennisplatz oder am Computer. Kult wurde er mit der legendären Fernsehserie von Franz Xaver Bogner “Irgendwie und Sowieso”. Früher wollte er Architekt werden, dann studierte er Klavier und machte eine Ausbildung an der Otto-Falckenbergschule. Heute ist er dort Dozent. Der 58-Jährige ist ein Bauchmensch und Optimist, ein etwas gehfauler Genießer, der am liebsten den ganzen Tag im Café sitzt und gutes Essen liebt. Im Gespräch mit Thorsten Otto verrät Robert Giggenbach, welchem Gerücht er als junger Schauspieler auf den Leim gegangen ist und dass er eine ganz besondere Beziehung zu seiner Geschirrspülmaschine hat.
Michael Tregor, Schauspieler – 08.10.2012
Als Michael Tregor die Kammerschauspielerin Doris Schade einst mit dem Taxi chauffierte und ihr verriet, dass er auch Schauspieler werden wolle, meinte die: “Überlegen Sie sich das gut, junger Mann!” Heute ist Michael Tregor der dienstälteste Schauspieler an den Münchner Kammerspielen, die am 11. Oktober 100-jähriges Bestehen feiern. Moderation: Stefan Parrisius.
Uwe Steimle, Schauspieler und Kabarettist
Reiner Schöne, Schauspieler und Sänger
Schauspieler und Sänger | Er ist Schauspieler, Synchronsprecher, Sänger und Liedermacher. Er kommt aus der DDR, floh in die Bundesrepublik und lebte zwanzig Jahre in Amerika: Reiner Schöne, gerade 70 Jahre alt geworden, kann auf ein spannendes und bewegtes Leben zurückblicken – auf seine Rolle in “Jesus Christ Superstar”, auf Hollywood-Drehs mit Clint Eastwood, auf viele deutsche TV-Produktionen. Zur Zeit ist Reiner Schöne mit seiner Band auf Tour.
Sky du Mont, Schauspieler – 25.09.2012
Der Schurke in Bullys “Der Schuh des Manitu” und der Verführer von Nicole Kidman in “Eyes Wide Shut” sind nur zwei seiner Karrierehöhepunkte. Rollen, die wie maßgeschneidert erscheinen für den eleganten, großgewachsenen, grauhaarigen Mann, mit der tollen Stimme und dem klangvollen Namen Sky du Mont. Anders als viele vermuten, ist das nicht mal ein Künstlername. Er wurde in Argentinien geboren – als Sohn einer Engländerin und eines Deutschen – und auf den Namen Cayetano Neven du Mont getauft. Aus der Abkürzung “Cay” machte sein Bruder “Sky” und dabei blieb es. Im Gespräch mit Brigitte Theile spricht er über die härteste Zeit seines Lebens, über Ablehnung und Anfeindungen, aber auch über Glück. Außerdem hat Sky du Mont verraten, warum sein erster Heiratsantrag missglückte und dass er auch mal “zickig” sein kann.







