Artikel getaggt mit ‘peter maurer’

April 1st, 2014

Peter Maurer: «Einer der schwierigsten Konflikte fürs IKRK»

Peter Maurer, der Präsident des Internationalen Komittees vom Roten Kreuz, wagte sich in die Zentralafrikanische Republik. Dort morden, vergewaltigen einander und brandschatzen Christen und Muslime. Bei Ivana Pribakovic erzählt Peter Maurer, was er im Herzen Afrikas erlebt.«Für das Ausmass der Katastrophe können wir zu wenig helfen in der Zentralafrikanischen Republik», sagt der IKRK-Präsident. «Darum wird das IKRK eine zusätzliche Budgeterweiterung für das Konfliktgebiet beantragen. Dann wird der Einsatz in der Zentralafrikanischen Republik eine unserer zehn grössten Operationen». Peter Maurer hat in den drei Tagen in Bangui und auf dem Land Flüchtlinge getroffen und Opfer von Gewalt. «Die Leute sind traumatisiert», stellt er fest und sorgt sich vor allem um Frauen und Kinder. Sie würden im besonderen Mass Opfer von Gewalt, aber auch von Hunger. «Zu denken gibt mir aber auch, dass Konflikte je länger je mehr von einem Land aufs nächste überschwappen», sagt Peter Maurer im Tagesgespräch.

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November 13th, 2013

IKRK-Präsident Peter Maurer: «Meine Betroffenheit lindert keine Not.»

Peter Maurer beschäftigt sich rund um die Uhr mit Krieg, Krisen und Katastrophen. In Focus spricht der Präsident des Internationalen Komitees vom Roten Kreuz über die Grenzen der Neutralität und seine Ohnmacht im Alltag des humanitären Engagements.  Krieg, Hunger, Dürre – Wenn die Welt ein Pulverfass ist, dann ist Peter Maurer der Feuerwehrmann.Als Präsident des IKRK verhandelt er mit allen involvierten Parteien eines bewaffneten Konfliktes oder stellt nach Naturkatastrophen Hilfsgüter bereit, um das Leben der Zivilbevölkerung zu schützen oder gar zu retten. Dabei kommt dem ehemaligen Staatssekretär seine langjährige Erfahrung in der Diplomatie zupass.Wie Peter Maurer versucht die Welt zu einem besseren Platz zu machen, wann für ihn die Grenzen der Diplomatie erreicht sind und wie sich die Arbeit des Internationalen Roten Kreuzes in seiner hundertfünfzigjährigen Geschichte gewandelt hat, darüber unterhält sich Peter Mauer im Gespräch mit Hannes Hug.

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November 12th, 2013

IKRK-Präsident Peter Maurer: «Meine persönliche Betroffenheit lindert noch keine Not.»

Peter Maurer beschäftigt sich rund um die Uhr mit Krieg, Krisen und Katastrophen. In Focus spricht der Präsident des Internationalen Komitees vom Roten Kreuz über die Grenzen der Neutralität und seine Ohnmacht im Alltag des humanitären Engagements.  Krieg, Hunger, Dürre – Wenn die Welt ein Pulverfass ist, dann ist Peter Maurer der Feuerwehrmann.Als Präsident des IKRK verhandelt er mit allen involvierten Parteien eines bewaffneten Konfliktes oder stellt nach Naturkatastrophen Hilfsgüter bereit, um das Leben der Zivilbevölkerung zu schützen oder gar zu retten. Dabei kommt dem ehemaligen Staatssekretär seine langjährige Erfahrung in der Diplomatie zupass.Wie Peter Maurer versucht die Welt zu einem besseren Platz zu machen, wann für ihn die Grenzen der Diplomatie erreicht sind und wie sich die Arbeit des Internationalen Roten Kreuzes in seiner hundertfünfzigjährigen Geschichte gewandelt hat, darüber unterhält sich Peter Mauer im Gespräch mit Hannes Hug.

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November 12th, 2012

Peter Maurer – nach 100 Tagen als IKRK-Präsident

«In Syrien sind Spitäler zu strategischen Kriegszielen geworden – beide Seiten verletzen humanitäres Völkerrecht», sagt IKRK-Präsident Peter Maurer. Eine Schonzeit gab es für den neuen Mann an der Spitze des IKRK nicht. Beschäftigt haben ihn vor allem das Leiden der Bevölkerung in Syrien, aber auch weniger beachtete Krisen wie die in Mali. Auch seine jahrelange Erfahrung als Diplomat bei der Uno und als Botschafter und Staatssekretär im Dienst des EDA konnten ihn auf den Umgang mit so viel Leid und Verletzung von Völkerrecht nicht vorbereiten. Ivana Pribakovic befragt Peter Maurer zu Erfahrungen der ersten 100 Tage.

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Mai 1st, 2012

Peter Maurer, abtretender Staatssekretär und designierter IKRK-Präsident

Peter Maurer, neuer IKRK-Präsident«Wer sein Gegenüber verteufelt, hat wenig Chancen zu einer Lösung zu kommen». Diese Erfahrung hat Peter Maurer in dem Vierteljahrhundert gemacht, in dem er die Schweiz auf der Weltbühne vertreten hat. Zuletzt als Staatssekretär im Aussendepartement EDA und somit als Nummer 2 der Schweizer Aussenpolitik. Zu den Verhandlungen mit der EU sagt der 55-jährige Spitzendiplomat an seinem letzten Arbeitstag, man solle in Verhandlungen die eigenen Interessen hart vertreten und nicht auf Vorrat nachgeben. Aber er habe Mühe damit, wenn jede Kritik an der Schweiz immer gleich als Angriff verstanden werde. Jetzt wird Peter Maurer Präsident des Internationalen Komitees vom Roten Kreuz. Dominik Meier spricht mit ihm im Tagesgespräch.  

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Juli 27th, 2011

Sommerserie: 1978 – «Oben-Ohne-Sommer» im Berner Marzilibad

Im Bundeshaus in Bern, hoch über der Aare, amtet 1978 Willy Ritschard als Bundespräsident. Am Fusse des Bundeshauses, im Berner Marzilibad, tut sich – juristisch abgesegnet – Unerhörtes, noch nie Gesehenes: Die Frauen legen reihenweise ihre Bikini-Oberteile ab – und ihre Brüste frei. Die Bilder gingen um die Welt. Peter Maurer hat diesen moralischen Wendepunkt rekonstriert – hier ist seine Dokumentation aus dem Sommer 2008.  

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Juli 18th, 2011

Sommerserie: 1992 – Das Nein zum EWR

Ein Volksentscheid erschüttert die offizielle Schweiz: Mit 50,3 Prozent sagen die Schweizer Stimmberechtigten Nein zum EWR. Sie schlagen damit die Empfehlungen fast aller Parteien und fast aller Verbände, auch der Wirtschaft, in den Wind. Wirtschaftsminister Jean-Pascal Delamuraz spricht am 6. Dezember 1992 von einem schwarzen Sonntag. Schwarzer Sonntag für die Anhänger einer Öffnung, für fast die Hälfte des Volkes, vor allem die Romandie und die beiden Basel – auch für die Jugend. Tatsächlich war in der Romandie der Katzenjammer gross, wie der Bericht des damaligen Romandie-Korrespondenten Peter Salvisberg zeigt.Christoph Blocher hatte fast im Alleingang gegen einen EWR-Beitritt mobilisiert. Der 6. Dezember 1992 war der Grundstein für den triumphalen Aufstieg des Zürchers und seiner SVP, das zeigt der Bericht von Michael Hiller.Diese Kluft zeigte sich auch deutlich, als Reporter Peter Maurer sich am Tag nach dem EWR-Nein in der Bevölkerung umhörte.

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Mai 2nd, 2010

Peter Maurer, oberster Schweizer Diplomat

Wie frei sind wir eigentlich? Wie frei ist die Schweiz? Immer wieder ist zu hören, alles werde von Brüssel regiert, von der Uno, von den mächtigen Staaten. Ob unsere Souveränität in einer Welt voller Abhängigkeiten noch die gleiche sein kann wie früher, wie wir unsere Vorstellungen über unsere Eigenständigkeit dieser neuen Welt anpassen müssen, das ist Thema am Europa Forum in Luzern.Mit dabei ist Peter Maurer, der neue Staatssekretär im Departement für auswärtige Angelegenheiten, der oberste Schweizer Diplomat.

(RSS-Feed von drs.ch)

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