Artikel getaggt mit ‘mubarak’

Februar 23rd, 2011

Jörg Armbruster, Nahost-Korrespondent

Es gibt nur ganz wenige Momente im Leben eines Reporters, in denen Geschichte geschrieben wird. Einer jener Momente war der späte Nachmittag des 11. Februar, als der ARD-Fernsehkorrespondent Jörg Armbruster in einer Live-Schalte aus Kairo vom Rücktritt des ägyptischen Präsidenten Mubarak erfuhr und die Tagesschau daraufhin nicht 15, sondern 54 Minuten dauerte. Jörg Armbruster, SWR/ARD-Korrespondent in Kairo, ist einer der erfahrensten deutschen Auslandsreporter, der zuvor viele Jahre aus Bagdad berichtet hat. Die Unruhen in Ägypten hat er von Beginn an begleitet.

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Februar 15th, 2011

Esther Saoub, Korrespondentin in Kairo

Mubarak musste gehen, das ägyptische Volk hat gesiegt. Doch der Rücktritt des Diktators ist erst der Anfang der Revolution. Das Militär muss einen friedlichen Übergang gewährleisten, dann können aus Neuwahlen demokratische Strukturen entstehen. Esther Saoub, ARD-Hörfunk-Korrespondentin in Kairo, hat den friedlichen Umsturz vor Ort miterlebt. In SWR1 Leute schildert sie ihre Erlebnisse und gibt einen Ausblick, wie es in Ägypten und den übrigen arabischen Staaten weitergehen könnte.

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Februar 13th, 2011

Ägypten nach dem Rücktritt Mubaraks

Nach 30 Jahren an der Macht ist Ägyptens Präsident Mubarak zurückgetreten. Wie geht es nun weiter? Was bedeutet dies für andere Regimes in der Region? Oliver Washington im Gespräch mit dem Islam-Wissenschaftler Reinhard Schulze und dem Nahost-Spezialisten Arnold Hottinger.

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Februar 12th, 2011

Ägypten nach dem Rücktritt von Mubarak

Nach 30 Jahren an der Macht ist Ägyptens Präsident Mubarak am Freitag zurückgetreten – nach 18 Tagen Strassenprotest von Hunderttausenden Ägyptern. Wie geht es weiter in Ägypten? Was bedeutet dies für die anderen arabischen Regimes der Region? Dazu ein Gespräch mit dem Islam-Wissenschaftler Reinhard Schulze und dem Nahost-Spezialisten und Journalisten Arnold Hottinger.

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Februar 12th, 2011

Segev: Nach Mubaraks Amtsverzicht Hoffnung und Unsicherheit in Israel – Historiker sieht im …

Der israelische Historiker Tom Segev sieht nach dem Amtsverzicht des ägyptischen Präsidenten Mubarak weiter eine große Ungewissheit über eine künftige demokratische Führung des Landes. Wenn man von Demokratie rede, könne man nicht gleichzeitig auch von einem Militärregime sprechen.

Deutschlandradio Kultur, Interview
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Februar 10th, 2011

"Die Bürger sind wieder im politischen Spiel" – Ägyptischer Politikwissenschaftler …

Amr Hamzawy, ägyptischer Politikwissenschaftler und Oppositioneller, hält die Frage, wann Präsident Mubarak abtritt, nicht für zentral. Die Übergangsphase werde lang und schwierig werden. Im Mittelpunkt stünde die Frage, wie ägyptische Politik neu gestaltet werden könne.

Deutschlandfunk, Informationen am Morgen
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Februar 8th, 2011

WDR 5 Redezeit: Ein Land im Aufbruch – wohin? (Sendung vom 08.02.11)

Seit nunmehr 14 Tagen demonstrieren überwiegend junge Menschen auf dem Tahrir-Platz in Kairo, fordern den Rücktritt von Präsident Mubarak und Demokratie. Halten aus, widersetzen sich, richten sich auf langen Widerstand ein, nachdem der Tag des Abgangs vorbei und Mubarak immer noch im Amt ist. Cornelia Wegerhoff lebt seit vielen Jahren in Kairo, berichtete in den letzten Tagen live, durchlebte Ängste und Ungewissheit, vor Übergriffen von gedungenen Schlägertrupps und Angriffen auf Journalisten. Nun erklären diejenigen, die noch Befehle geben können Gewaltverzicht und signalisieren Gesprächsbereitschaft. Aber wie es weiter geht ist ungewiss, zu undurchsichtig sind die Absichten der Beteiligten in der amtierenden Regierung, beim Militär, den Muslimbrüdern, den sich erst allmählich organisierenden Demonstranten, den USA als Finanziers u.a. der Armee. Auch fehlt bislang eine Stimme, die für die Opposition sprechen kann und bereit wäre Verantwortung zu übernehmen. Der Westen agiert zögerlich und unentschlossen. Erst allmählich nehmen wir die Interessen der unterschiedlichen Gruppierungen differenzierter wahr, fragen nach Hintergründen. Bericht und Einschätzung einer Journalistin, die das Land seit Jahren kennt. © WDR 2011

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Februar 3rd, 2011

"Alle Ägypter fühlen sich alleine gelassen" – Ägyptischer Autor zeigt sich tief …

"Ein Regime nimmt sein Volk als Geisel und die Welt schaut Fernsehen und amüsiert sich", wirft Autor Hamed Abdel-Samad der internationalen Gemeinschaft vor. Man habe das Regime seit Jahren mit Waffen unterstützt, jetzt müsse der Westen endlich eine klare Linie gegenüber Mubarak verfolgen.

Deutschlandfunk, Informationen am Morgen
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Februar 3rd, 2011

Ägyptologin verteidigt Mubarak und mahnt zur Geduld – Mai Haikal zu den Schwierigkeiten des …

Die Kulturwissenschaftlerin Mai Hakal erinnert an die Verdienste Hosni Mubaraks insbesondere beim Aufbau der Tourismusindustrie. An die Demonstranten appelliert sie, dem Wandel im Land Zeit zu geben – Mubarak werde doch bald abtreten.

Deutschlandfunk, Informationen am Morgen
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Februar 3rd, 2011

"Die Muslimbruderschaft ist eine moderate Bewegung" – Politologe hält die ägyptische …

Holger Albrecht erinnert daran, dass Präsident Mubarak 82 Jahre alt und an Krebs erkrankt sei – es gebe Hinweise auf einen schnelleren Rücktritt. Von der Opposition erwartet er keine Radikalisierung.

Deutschlandfunk, Informationen am Morgen
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Februar 2nd, 2011

"Das ist unsere Berliner Mauer" – 31.01.2011

Schlechte Bildung, maroder Jobmarkt, korrupte Polizei – für Ahmed aus Luxor krankt Ägypten nur am Regime Mubarak. Am liebsten würde er aus München sofort zum Protestieren an den Nil fliegen. 30 Jahre Knechtschaft reichen ihm.

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Februar 1st, 2011

Peter Scholl-Latour: Mubarak wird wohl in Kürze abtreten – Publizist erwartet keine …

Peter Scholl-Latour entwirft ein Post-Mubarak-Szenario für Ägypten: Mohammed El Baradei spielt darin bestenfalls eine kurze Rolle – während die noch abwartende Muslimbruderschaft Chancen hat, die tiefgläubige islamische Landbevölkerung zu repräsentieren.

Deutschlandfunk, Informationen am Morgen
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Januar 29th, 2011

"Eine Bewegung, die die Bevölkerung irgendwie beeindruckt" – Ex-Widerstandskämpfer …

Der frühere französische Widerstandskämpfer Stéphane Hessel hebt mit Blick auf die Ereignisse in Tunesien und Ägypten die Verantwortung für die Zeit nach einem Umsturz hervor. "In Ägypten wäre es ein enormer Fortschritt, wenn man den Mubarak loswürde", sagt Hessel.

Deutschlandradio Kultur, Interview
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Januar 20th, 2011

"Politik gegenüber Mubarak verändern" – Ex-Staatssekretärin fordert Umdenken in …

Regime wie das des Ex-Präsidenten von Tunesien, Ben Ali, oder auch von Ägyptens Präsident Mubarak dürfen nicht mehr als Bündnispartner akzeptiert werden, ohne auf Demokratisierung zu drängen. Das fordert die Grüne Kerstin Müller, ehemalige Staatssekretärin im Auswärtigen Amt – und räumt auch eigene Fehler ein.

Deutschlandfunk, Informationen am Morgen
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