Artikel getaggt mit ‘klaus kinski’

November 6th, 2011

WDR 3 Samstagsgespräch: Kornelia Bittmann im Gespräch mit dem Dokumentarfilmer Christoph Rüter (aus der Sendung WDR 3 Mosaik vom 5.11.2011)

Thomas Brasch – Das Wünschen und das Fürchten

Christoph Rüter hat als Dramaturg mit den Visionären des deutschen Theaters der 1980er Jahre gearbeitet: mit Hans Neuenfels, Heiner Müller und Robert Wilson. Als Heiner Müller 1989 „Hamlet/Hamletmaschine“ am Berliner Ensemble probte, wurde Rüter erstmals zum Dokumentaristen und fing einen besonderen Moment filmisch ein: die außergewöhnliche Spannung und Wechselwirkung zwischen Kunst und Leben – als im Theater geprobt wurde, während draußen die DDR zusammenbrach. Rüter drehte in den folgenden Jahren Porträts von Angela Winkler, Ulrich Mühe, Klaus Michael Grüber, Klaus Kinski, Ute Lemper und Jörg Fauser. Mit „Brasch – Das Wünschen und das Fürchten“ geht der gebürtige Gelsenkirchener einen Schritt weiter: Er inszeniert weniger einen Film über und mehr mit Thomas Brasch: Als langjähriger Freund hatte er Zugriff auf das Privatarchiv des bereits 2001 verstorbenen Dichters, Filmemachers und Akteurs der deutsch-deutschen Theaterszene, der nach der Wende verstummte und in einem ausufernden Mammutwerk abtauchte. Zum 10. Todestag Thomas Braschs kommt Christoph Rüters Film in die Kinos. © WDR 2010

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Oktober 31st, 2011

hr1-Talk vom 30.10.2011 mit Eva Mattes

57 Lebensjahre, mehr als 200 Rollen in Filmen und Theaterstücken, viele Männer, aber keine Ehe. Und zwei mittlerweile erwachsene Kinder. Eva Mattes war Fassbinder-Muse und Skandal-Schauspielerin, schlug und vertrug sich mit Klaus Kinski und Peter Zadek, sie ist eine gebildete Frau und eine gefragte Schauspielerin auch in Rollen der klassischen Theaterliteratur, obwohl sie keine Schulbildung und keine Ausbildung und auch niemals eine Schauspielschule besucht hat.

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Februar 7th, 2011

Fred Maire, Synchronsprecher – 07.02.2011

„Immer wenn ich den Fernseher anmache, hör ich mich.“ Kein Wunder, denn Fred Maire hat gut 1000 Filme und Serien synchronisiert. Er lieh bereits Stars wie Klaus Kinski, Louis de Funès, Harvey Keitel, Gene Hackman oder Dennis Hopper seine Stimme. Zuletzt hörten wir ihn als alten Griesgram im Animationsfilm „Oben“ oder als miesepetrigen Hausmeister mit Katze in „Harry Potter“. Maire kann mit 78 auf ein bewegtes Leben zurück blicken.

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Dezember 23rd, 2010

Barbara Rütting, ehemalige Politikerin – 10.11.2010

„Ich will auch noch riskant leben, wenn ich hundert bin. Ich will ein pralles Leben führen.“ Dabei hat Barbara Rütting bereits ein spannendes Leben hinter sich. Als junges Mädchen arbeitete sie in Dänemark – erst als Dienstmädchen, dann als Fremdsprachenkorrespondentin. Mit Mitte 20 begann die gebürtige Berlinerin ihre Filmkarriere: Hauptrollen in über 40 Filmen an der Seite von Stars wie Klaus Kinski, Sophia Loren oder Kirk Douglas. Doch ihre wahre Berufung fand sie im Engagement für den Tier- und Umweltschutz.

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November 16th, 2010

Zu Gast: Ulli Lommel

1973 drehte Ulli Lommel einen Film, den er „Die Zärtlichkeit der Wölfe“ nannte. Darin erzählt er die Geschichte des Serienmörders und Päderasten Fritz Haarmann. Außerdem ist Ulli Lommel Schauspieler und Produzent und damit einer der wichtigen Zeitzeugen des deutschen Films. In seiner Autobiografie mit demselben Titel „Zärtlichkeit der Wölfe“ lässt Ulli Lommel seine langjährige Zusammenarbeit mit Rainer Werner Fassbinder Revue passieren und schildert Begegnungen mit Andy Warhol, Orson Welles, Frank Sinatra, Klaus Kinski, Romy Schneider, Jackie Kennedy und vielen anderen.

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August 24th, 2010

Ferdinand von Schirach, Bestsellerautor und Anwalt

Bis vor einem Jahr war Ferdinand von Schirach „nur“ ein erfolgreicher Anwalt – mit Mandanten wie Günter Schabowski oder Klaus Kinski. Vor einem Jahr landete er mit seinem Buch „Verbrechen“ einen Überraschungserfolg als Bestsellerautor.

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August 4th, 2010

Ferdinand von Schirach, Strafverteidiger und Autor – 10.02.2010

„Jeder von uns kann zum Mörder werden!“ Rund 800 Verhandlungen hat Strafverteidiger Ferdinand von Schirach schon geführt. Bekannt wurde der gebürtige Münchner, weil er den BND-Spion Norbert Juretzko, den SED-Funktionär Günter Schabowski oder die Familie des Schauspielers Klaus Kinski vertrat. Seine zweite Karriere als Autor dagegen hat von Schirach gerade erst begonnen. In seinem Bestseller „Verbrechen“ schildert der Anwalt die Geschichten hinter den Fällen, die er selbst erlebt hat. Im Gespräch mit Thorsten Otto erzählt Ferdinand von Schirach, welche Straftäter er keinesfalls vertreten würde, wie er Gerechtigkeit definiert und warum der Kauf der Steuersünder-CD durch die Bundesregierung seiner Meinung nach nicht rechtmäßig ist.

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