Artikel getaggt mit ‘Gert Wilden’

Dezember 4th, 2013

Filmkomponist Gerd Wilden (Wdh.) – 03.12.2013

„Inspiration ist für mich ein Fremdwort – entweder man kann‘s oder man kann‘s nicht.“ Gert Wilden begeisterte mit seinen Kompositionen Generationen von Musikliebhabern, Filmfans und Fernsehzuschauern. Mit seinen 96 Jahren ist er eine der letzten noch lebenden Komponistenlegenden. Geboren wurde er als Gerhart Alfred Wychodil in Mährisch-Trübau als eines von sechs Kindern. Ein paar Jahre später zog er mit seiner Familie nach Prag, wo er später Kompositionslehre und Dirigieren studierte. Bekannt wurde er vor allem durch die 13-teilige Kinoreihe „Der Schulmädchenreport“. Mit seiner Musik hat er maßgeblich den deutschen Soft-Sexfilms der 70er Jahre geprägt. Auf die Frage, ob er das denn tatsächlich nötig hätte, erwiderte er: „So lange sich Schauspieler wie Hehn oder Kubitscheck für Geld und auf Leinwand nackt zeigen, kann ich doch auch angezogen dafür komponieren.“ Gert Wilden leitete außerdem das Tanzorchester des Bayerischen Rundfunks und schrieb Musik für u.a. Hildegard Knef, Heinz Rühmann und Zarah Leander. Privat lebt er seit Ende der 50er am Starnberger See. Seine Frau, mit der er 56 Jahre verheiratet war, starb vor 12 Jahren. Die gemeinsame Tochter lebt nach wie vor bei ihm in Tutzing und sein Sohn – Gert Wilden Jr. – ist als erfolgreicher Filmkomponist in die Fußstapfen seines Vaters getreten.

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November 2nd, 2012

Gert Wilden, Filmkomponist – 31.10.2012

„Inspiration ist für mich ein Fremdwort – entweder man kann’s oder man kann’s nicht.“ Gert Wilden begeisterte mit seinen Kompositionen Generationen von Musikliebhabern, Filmfans und Fernsehzuschauern. Mit seinen 95 Jahren ist er eine der letzten noch lebenden Komponistenlegenden. Im Gespräch mit Thorsten Otto erzählt Gert Wilden unter anderem von den sieben verlorenen Lebensjahren, die ihm der 2. Weltkrieg einbrachte und davon, wie ihm ein großer Streik der Hollywoodkomponisten sein Haus und seinen Mercedes finanzierte.

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