27. April 2016

Obama und die EU – Weckruf für das liberale Europa

US-Präsident Obama wirbt in einer außenpolitischen Rede in Hannover für einstarkes und geeintes Europa. (AFP PHOTO/ Jim Watson)Eine beispiellose Erfolgsgeschichte sei die EU, sagte US-Präsident Obama. Es sei traurig, dass ein Außenstehender die Europäer daran erinnern müsse, meint die Politologin Tanja Börzel. Pro-Europäer sollten den Diskurs nicht den Rechtspopulisten überlassen.

Tanja Börzel im Gespräch mit Christopher Ricke und Anke Schaefer
www.deutschlandradiokultur.de, Interview
Hören bis: 02.11.2016 11:25
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27. April 2016

Globalisierung – Welt ohne Grenzen? Eine "Fehlvorstellung"

Udo Di Fabio, ehemaliger Richter am Bundesverfassungsgericht. (picture alliance / dpa / Rainer Jensen)Trotz Globalisierung bleiben Grenzen bestehen, auch wenn sie nicht mehr so hermetisch wirken wie früher, meint der frühere Verfassungsrichter Udo di Fabio. Es müsse auch diskutiert werden, wer sich auf das Schutzversprechen des Artikel 1 GG berufen dürfe.

Udo di Fabio im Gespräch mit Liane von Billerbeck
www.deutschlandradiokultur.de, Interview
Hören bis: 02.11.2016 06:36
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27. April 2016

Peter Wawerzinek in Dresden – Stadtschreiber in Zeiten von Pegida

Der Autor Peter Wawerzinek im März 2014. (picture alliance / dpa / Jörg Carstensen)Er habe die Dresdener bislang als „gemütlich, mit einem gewissen pfiffigen Hintersinn“ erlebt, sagt der Schriftsteller Peter Wawerzinek. Wie die Bewohner von Elb-Florenz heute ticken, wird er ab dem Sommer auskundschaften: Er wird Stadtschreiber von Dresden.

Peter Wawerzinek im Gespräch mit Liane von Billerbeck
www.deutschlandradiokultur.de, Interview
Hören bis: 02.11.2016 05:47
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27. April 2016

Tschernobyl – Reise in eine postapokalyptische Welt

Dreißig Jahr ist die Atomkatastrophe von Tschernobyl nun her, und immer noch ist die Gegend um den, mit einem Beton-Sarkophag umgebenen Reaktorblock radioaktiv verseucht. (picture alliance / Tass Tolochko)Das Reaktorunglück vom 26. April 1986 machte aus dem Gebiet um Tschernobyl verstrahltes Niemandsland. Seit 1993 hat Gerd Ludwig das Sperrgebiet neunmal besucht. Seine Fotos seien eine Mahnung an menschliche Hybris, sagt er.

Der Fotograf Gerd Ludwig im Gespräch mit Liane von Billerbeck
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Hören bis: 02.11.2016 04:12
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27. April 2016

Tag des Baumes – Mächtige Lebewesen

Ein "Tree Hugger" im brandenburgischen Eberswalde umarmt einen dicken Kieferstamm. (dpa / picture alliance / Patrick Pleul)„Jeder Baum hat eine Persönlichkeit“, sagt Zora del Buono. „Sie sprechen nicht, aber sie haben uns viel zu sagen.“ Die Buchautorin ist um die Welt gereist, um bis zu 9500 Jahre alte Bäume zu besuchen und zu erleben: „Sie haben eine Präsenz, die uns klein werden lässt.“

Zora del Buono im Gespräch mit Vladimir Balzer und Axel Rahmlow
www.deutschlandradiokultur.de, Interview
Hören bis: 01.11.2016 16:37
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27. April 2016

Lars Ruppel, Poetry-Slammer – 26.04.2016

Texte zum Leben zu erwecken, das ist sein Job. Der Vollzeit-Poetry-Slammer Lars Ruppel sieht sich aber nicht als Dichter. Er bezeichnet sich selbst als Dienstleister, der für Kunden Gedichte schreibt. Redensarten wie „alter Schwede“ oder „Schmidts Katze“ haben es ihm dabei angetan. Mit 16 Jahren ist der gebürtige Hesse durch einen Freund zum Poetry Slam gekommen. Damals hatte er noch nicht viel Ahnung davon, er war eher begeistert vom Freibier. Trotzdem ist er vom Slam nicht mehr losgekommen. Der echte Dilettantismus auf großer Bühne ist für ihn das Besondere am Poetry Slam. Heute gehört der 31 Jährige zu den Meistern seines Fachs. Lars Ruppel hat über 250 Auftritte pro Jahr, gibt Workshops für Schüler, Lehrer und Studenten, um die Freude an der Sprache zu wecken. Und er hat das Poetry Projekt „Weckworte“ für Menschen mit Demenz und geistiger Behinderung ins Leben gerufen.

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27. April 2016

Ty Dolla $ign im Interview – 25.04.2016

Er gilt als einer der heißesten Talente des US-Raps und ist gerade auf Europa-Tournee. Im Interview erzählt Ty Dolla $ign, wie die Deutschen aus seinem Konzert Punkrock machen und wo wir neue Musik von ihm als Erstes hören können.

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27. April 2016

Basia Bulat

Als Kind ist ihr gesamtes musikalisches Universum der Oldie-Sender, der Tag ein Tag aus zu Hause bei ihren Eltern läuft. Sie ist zwölf als sie merkt: Hey, man kann da auch am kleinen Regler drehen und den Sender wechseln. Plötzlich tut sich eine ganz neue Welt für Baschja Bulat auf. Der Entschluss steht fest: Sie will eine berühmte Popmusikerin werden und als solche zieht man natürlich früher oder später nach London. Obwohl ihr London ist eine gleichnamige Kleinstadt in der waldigen Provinz irgendwo in Kanada. Doch auch von dort aus beweist Baschja Bulat mit ihrem neuen Album „Good Advice“, dass sie neben Arcade Fire und Feist in der ersten Liga der jungen kanadischen Musikszene angekommen ist.

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27. April 2016

Zu Gast: Michael Frowin, Kabarettist und Autor

Der in Marburg geborene Michael Frowin schreibt Musicals und Kinderbücher, er leitet das Hamburger Theaterschiff, steht mit dem Bassbariton Thomas Quasthoff in einem satirischen Chansonprogramm auf der Bühne, und und und…

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27. April 2016

Ausstellung "Berlin und seine Denkmäler" – "Die Phase der Denkmalstürmerei ist vorbei"

Der Lenin-Kopf - aus rotem ukrainischem Marmorgranit, 1 Meter 70 groß, knapp vier Tonnen schwer, lag 23 Jahre lang zusammen mit den restlichen 110 Granitblöcken vergraben in einer Berliner Kiesgrube. (Deutschlandradio / Susanne Arlt)Der Lenin-Kopf des nach der Wende geschliffenen Lenindenkmals in der Leninalle ist wieder ausgebuddelt und nun in einer Berliner Ausstellung zu sehen. Was das Vergraben des Denkmals im märkischen Sand über unser Verhältnis zu Denkmälern aussagt, verrät der Historiker Stefan Wolle.

Stefan Wolle im Gespräch mit Vladimir Balzer
www.deutschlandradiokultur.de, Interview
Hören bis: 03.11.2016 16:22
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27. April 2016

SWR2 Zeitgenossen: Wolfgang Däubler, Jurist und Arbeitsrechtler

Däubler nahm nach dem Schulbesuch in Biberach und Stuttgart 1958 in Tübingen das Studium der Rechtswissenschaften auf und wurde 1971 als Professor an die neu gegründete Reformuniversität Bremen berufen. Die Heirat mit Herta Däubler-Gmelin, der Tübinger SPD-Bundestagsabgeordneten und später auch Bundesjustizministerin, hatte eine jahrzehntelange Pendelexistenz zur Folge – zwischen der Hansestadt im Norden und dem gemeinsamen Wohnort Dußlingen bei Tübingen. Die Verbindung der unterschiedlichen Milieus trug wohl dazu bei, dass Wolfgang Däubler bei aller politischen Entschiedenheit und scharfen Argumentation in der Sache als konzilianter, offener und von daher im besten Sinne schwäbischer Intellektueller gilt.

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27. April 2016

Harold Voit, Leiter der Zauberakademie Pullach – 27.04.2016

Harold Voit bringt alles zum Schweben, ob Blumenvasen, Bücher oder Menschen. Er hat sich in 30 Jahren Zauberkarriere auf Schwebe-Effekte spezialisiert. 1982 gründet er europaweit die erste staatlich anerkannte Zauberakademie in Pullach bei München – und führt ein Zauber-Diplom ein. Moderation: Achim Bogdahn

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27. April 2016

Margrit Sprecher: «Ich spüre, wenn ein wichtiger Satz kommt»

Wegen einer ihrer frühen Reportagen wurde der Swissair beinahe die Landeerlaubnis in Südafrika entzogen. Seither hat sie über 500 Reportagen geschrieben. Mit 80 Jahren erhält Margrit Sprecher nun den «Swiss Press Lifetime Achievement Award» . Sie ist Gast von Susanne Brunner.Am Mittwochabend kann die Grande Dame des deutschsprachigen Journalismus den «Swiss Press Lifetime Achievement Award» entgegennehmen. Verliehen wird die Auszeichnung für ihr Lebenswerk. «Jede Reportage ist subjektiv, und das macht auch den Charme und den Reiz einer Reportage aus», sagt Margrit Sprecher. Sie hört mit allen Sinnen zu, stellt Fragen, macht sich Notizen und schreibt dann im Stillen ihre Texte. Auch jetzt noch, obwohl sie längst pensioniert wäre. Das Gespräch über ihr Lebenswerk und über die Essenz einer guten Zeitungsreportage.

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27. April 2016

Am Tisch mit Doris Dörrie, "Japan-Versteherin"

Sie ist gegenwärtig die bedeutendste deutsche Filmemacherin. Seit ihrem Erfolgsfilm „Männer“ aus dem Jahr 1985 hat sie in steter Regelmäßigkeit alle ein bis zwei Jahre Filme gedreht, die von Publikum und Kritik hoch geschätzt und mit zahlreichen Preisen bedacht wurden.

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27. April 2016

"Tag gegen Lärm" – Wie die Welt mit "Soundscaping" leiser werden könnte

Ein Kopfhörer für digitale Musik hängt in Köln in einem Geschäft auf einer Figur. (picture alliance / dpa / Oliver Berg)Weniger oder gar keinen Lärm – das wünschen sich viele Menschen. Am heutigen „Tag gegen Lärm“ wird bei vielen Veranstaltungen für mehr Ruhe geworben. Das ist auch ein Thema der Wissenschaft: Das Projekt „Soundscaping“ der TU Berlin entwickelt Ideen für schönere Stadtklänge.

Brigitte Schulte-Fortkamp im Gespräch mit Anke Schaefer und Christopher Ricke
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Hören bis: 03.11.2016 11:47
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27. April 2016

BWLer

Es gibt Leute, die waren in ihrer Jugend Skater. Andere wiederum spielten Gangsta Rapper oder was auch immer. Darüber kann Sebastian Lehmann nur müde lächeln. Er hat in seiner Jugend nichts ausgelassen. Da kein Menschenleben ausreicht, das alles zu erzählen, beschränkt er sich auf radioeins auf seine 100 liebsten Jugendkulturen.

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27. April 2016

Redezeit mit Dr. Karl Adamek übers Singen

„Singen gehört zur Natur des Menschen wie der Wind zu Wolken und Meer.“ sagt der Singforscher, Musiker, Psychologe und Sozialwissenschaftler Dr. Karl Adamek

Gast: Dr. Karl Adamek, Singforscher; Moderation: Thomas Koch

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27. April 2016

Wechsel an der Spitze des BND – Welche Rolle spielt Wolfgang Schäuble?

BND in Pullach (picture alliance / dpa / Foto: Stephan Jansen)Der Verwaltungsjurist Bruno Kahl löst Gerhard Schindler als Präsidenten des Bundesnachrichtendienstes (BND) ab. Hinter den Kulissen spiele Wolfgang Schäuble eine „interessante Rolle“, sagt der Journalist Georg Mascolo.

Gerog Mascolo im Gespräch mit Liane von Billerbeck
www.deutschlandradiokultur.de, Interview
Hören bis: 03.11.2016 06:51
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27. April 2016

Historikerin Susanne Rau – Grenzenloses Europa ist Fantasie

Die Friedensglocke auf der Oderpromenade in Frankfurt an der Oder. (picture-alliance / dpa-ZB / Soeren Stache)Grenzen sind notwendig, um sich im gesellschaftlichen Miteinander zu definieren, sagt die Historikerin Susanne Rau. Der Glaube, angesichts der Globalisierung in einem Zeitalter ohne Grenzen leben zu können, sei eine „Einbildung“ gewesen.

Susanne Rau im Gespräch mit Liane von Billerbeck
www.deutschlandradiokultur.de, Interview
Hören bis: 03.11.2016 06:37
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27. April 2016

Cyber-Einheit für mehr IT-Sicherheit – "Bundeswehr hat sich bisher nicht ausreichend geschützt"

Ein Computerbildschirm leuchtet in blau mit einem Quellcode. (picture-alliance / dpa / Oliver Berg)Täglich gibt es rund 6500 Attacken auf Netze des Bundes. Mit der Einheit „Cyber und Informationsraum“ will sich die Bundeswehr gegen Cyber-Angriffe rüsten. Sylvia Johnigk vom „Forum InformatikerInnen für Frieden und gesellschaftliche Verantwortung“ mahnt einen starkten Modernisierungsbedarf an.

Sylvia Johnigk im Gespräch mit Liane von Billerbeck
www.deutschlandradiokultur.de, Interview
Hören bis: 03.11.2016 05:47
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