16. Dezember 2017

Volk unter Verdacht? – Der Überwachungsstaat als Musiktheaterstück

Autor: Ruf, Ulrike
Sendung: Interview
Hören bis: 22.06.2018 07:50

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16. Dezember 2017

Anke Engelke über "Sowas wie Angst" – Die Gefühle sind stärker als Statistiken

Die Schauspielerin und Autorin Anke Engelke schaut 01.12.2017 in Köln (Nordrhein-Westfalen) nach einem dpa-Gespräch im die Kamera. (zu dpa «Anke Engelke: «Habe mich als Kind schon supergern verkleidet»» vom 03.12.2017) Foto: Henning Kaiser/dpa | Verwendung weltweit (dpa)In einer WDR-Dokumentation macht sich die Schauspielerin und Moderatorin Anke Engelke auf die Suche nach der Angst in unserer Gesellschaft. Sie sagt, die Kriminalstatistik könnte einem eigentlich die Angst nehmen, aber bei vielen seien die Gefühle eben stärker.

Anke Engelke im Gespräch mit Dieter Kassel
www.deutschlandfunkkultur.de, Interview
Hören bis: 22.06.2018 07:35
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16. Dezember 2017

Ute Winkler-Stumpf (Vorsitzende der Hilfsorganisation NOMA)

In den 90er Jahren wurde sie durch die schrecklichen Bilder eines TV-Berichts förmlich aus dem Fernsehsessel gerissen. Es ging um Noma, eine bakterielle Erkrankung, die das Gesicht zerfrisst. Die Krankheit betrifft vor allem Kinder in Entwicklungsländern und entsteht durch Unterernährung und mangelnde Hygiene. Die Regensburgerin Ute Winkler-Stumpf zögerte nicht lange: Sie sammelte Geld, holte zwei betroffene Kinder aus Niger nach Regensburg und ließ sie dort operieren. Doch als sie die Kinder zurück in die Heimat brachte, wurde ihr das Ausmaß der Not klar und sie gründete die Hilfsorganisation Noma eV. Inzwischen hat sie tausenden Kindern geholfen, ihnen ihr Gesicht wiedergegeben – und hat auch vor Ort eine Klinik aufgebaut. Sternstunden, die Benefizaktion des Bayerischen Rundfunks für Kinder in Not, hat diesen Bau mitfinanziert. Winkler-Stumpf arbeitet auch eng mit der WHO und mit verschiedenen Ministerien in Westafrika zusammen. Heute geht es ihr vor allem um Prävention. Ihr Sohn Mathis ist inzwischen in die Hilfsorganisation mit eingestiegen. Und Adoptivsohn Binia arbeitet heute als Modedesigner – und Model.

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16. Dezember 2017

Pater Gerhard Lagleder, Benediktinermönch

In seiner Pfarrei ist Pater Gerhard zuständig für circa 250.000 Menschen. In Mandeni in der südafrikanischen Provinz KwaZulu/Natal betreut er sie aber nicht nur seelsorgerisch, denn für ihn ist die Tat genauso wichtig wie die Glaubensverkündung. Moderation: Ursula Heller

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16. Dezember 2017

Eva Mair-Holmes, Labelchefin

Trikont ist das wohl älteste Indie-Label der Welt. Seit 50 Jahren bringt Trikont Musik heraus, von La Paloma bis Hans Söllner. Eva Mair-Holmes ist seit 25 Jahren die Chefin, die gute Seele. Zusammen mit ihrem Mann Achim Bergmann ist sie Trikont. Moderation: Kaline Thyroff

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15. Dezember 2017

Bericht zur Religionsfreiheit von Christen weltweit – "Ganze Regionen, wo keine Christen mehr leben"

Ein Wächter patrouilliert im Roten Kloster bei Sohag unter dem Kreuz der Kopten (Aufnahme vom 29.1.2010). Christen werden in Ägypten häufig Opfer von Gewalt. (picture alliance / dpa)Welche Probleme haben Christen in der Welt? Damit beschäftigt sich ein Bericht, den die katholische und die evangelische Kirche gemeinsam vorlegen. Die Lage habe sich vor allem im Nahen Osten und in Nordafrika dramatisch verschlechtert, so die Bischöfin Petra Bosse-Huber.

Petra Bosse-Huber im Gespräch mit Nicole Dittmer und Julius Stucke
www.deutschlandfunkkultur.de, Interview
Hören bis: 23.06.2018 18:19
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15. Dezember 2017

Soziale Medien – Was Facebook mit unseren Gehirnen macht

Eine Computersimulation des menschlichen Gehirns mit roten bis blauen Flächen. Je rötlicher ein Areal, desto mehr Myelin ("weiße Substanz") gibt es dort. (Nature / Matthew F. Glasser, David C. Van Essen)Warum werden einige Jugendliche regelrecht süchtig nach sozialen Medien? Facebook etwa bediene sich raffinierter Mechanismen, um Usern vorzugaukeln, sie seien dort unersetzlich – und Facebook unentbehrlich für sie, sagt Neurowissenschaftlerin Franca Parianen.

Franca Parianen im Gespräch mit Dieter Kassel
www.deutschlandfunkkultur.de, Interview
Hören bis: 23.06.2018 08:47
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14. Dezember 2017

Enrique Baron Crespo: Katalonien vor der Wahl

Ist den Katalanen die Lust auf Unabhängigkeit nach den Querelen der letzten Monate vergangen oder heisst es nun: jetzt erst recht! Die Wahlen nächste Woche werden Klarheit bringen. Wie von Madrid aus auf die Sezessionswünsche geschaut wird, erklärt Enrique Baron im Tagesgespräch bei Marc Lehmann.Zuerst das illegale Unabhängigkeitsreferendum, dann die Ausrufung einer Republik Katalonien – schliesslich die von der Zentralregierung in Madrid verfügte Zwangsverwaltung der abtrünnigen Region und die Flucht des katalanischen Regierungschefs Puigdemont nach Brüssel: Spanier und Katalanen blicken auf ereignisreiche Monate zurück. Die spanische Verfassung ist eindeutig: Sie erlaubt keiner Region die Abspaltung vom Zentralstaat. Aber könnte Madrid den freiheitsliebenden Katalanen denn nicht ein Stück weit entgegenkommen und mehr Autonomie gewähren? Enrique Baron ist ehemaliger spanischer Minister und früherer Präsident des europäischen Parlaments. Er blickt von Madrid aus auf Katalonien und denkt über die europäische Dimension dieses Konflikts nach.

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14. Dezember 2017

Cyril Zimmermann: Mehr Professionalisierung für Schiedsrichter

Seit Jahren wird über die Professionalisierung von Fussball-Schiedsrichtern diskutiert. Jetzt wird der Schweizerische Fussball-Verband aktiv. Gast von Susanne Brunner ist Cyril Zimmermann, neuer Elite-Referee Manager beim SFV.An der Fussball-WM nächstes Jahr in Russland wird kein Schweizer Schiedsrichter dabei sein. Für die einen der Beweis, dass unsere Schiedsrichter im Spitzenfussball nicht mehr mithalten können, weil sie ihre Zeit zwischen einem Teilzeitjob und ihrer Arbeit auf dem Fussballplatz aufteilen müssen. Eine Teilzeitprofessionalisierung soll nun Abhilfe schaffen. Was heisst das konkret? Die Swiss Football League und der Schweizerische Fussball-Verband haben heute informiert.

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14. Dezember 2017

Traum Schriftsteller

Fürs Geschichtenausdenken Geld zu verdienen, durch die Welt zu flanieren auf der Suche nach neuem Erzählstoff. Traumberuf Schriftsteller – Bastian Schneider ist auf gutem Wege dorthin. Doch ist es auch so traumhaft wie es klingt?

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14. Dezember 2017

Arzt der Armen – Prof. Dr. Gerhard Trabert

„Wanderarzt“ oder „Street doc“ wird er auch genannt, oder eben „Arzt der Armen“ wie in einem eben erschienenen Bildband, der seine Arbeit dokumentiert.

Gast: Prof. Dr. Gerhard Trabert; Moderation: Anja Backhaus

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14. Dezember 2017

Marburger Bund, Vors. Rudolf Henke MdB (CDU) zu Bürgerversicherung

Interview mit Mirjam Meinhardt | Im SWR Tagesgespräch mit Mirjam Meinhardt sagte der Vorsitzende des Ärzteverbandes Marburger Bund, Rudolf Henke MdB (CDU), er sehe Reformbedarf bei dem System der Krankenkassen, eine Bürgerversicherung aber lehne er ab.

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14. Dezember 2017

Barbara Hendricks (SPD) Bundesumweltministerin zu Klimagipfel Paris

Interview mit Mirjam Meinhardt | Im SWR Tagesgespräch mit Mirjam Meinhardt sagte Bundesumweltministerin Barbara Hendricks (SPD), ihre Partei stehe geeint zum Kohleausstieg. Der nötige Strukturwandel sei jetzt die große Aufgabe jeder kommenden Regierung.

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14. Dezember 2017

Ute Brucker, SWR-Journalistin und Weltspiegel-Moderatorin

Früher wurden Frauen in Saudi-Arabien festgenommen, wenn sie am Steuer erwischt wurden. Im kommenden Jahr wird das Fahrverbot aufgehoben, kündigte Königssohn Mohammed bin Salman an, der dieses Jahr zum Thronfolger ernannt wurde. Und das ist nur eine Reform des Frauenrechts. Die neue Linie hat auch ganz pragmatische Gründe. So leidet Saudi-Arabien aufgrund der gefallenen Ölpreise unter gravierenden wirtschaftlichen Problemen: mehr als 30 Prozent der jungen Menschen sind arbeitslos, die meisten davon Frauen. Für die ARD war die SWR-Journalistin und Weltspiegel-Moderatorin Ute Brucker drei Wochen mit einem Filmteam in Saudi-Arabien und hat exklusive Einblicke in eine bislang verschlossene Welt bekommen. „Frauenpower in Saudi-Arabien“ läuft am 17.12. im ERSTEN. Ute Brucker leitet im SWR die Auslandsabteilung. Zuvor war sie TV-Korrespondentin in Madrid und berichtete während des Irak-Kriegs als Reporterin aus Bagdad und Jordanien.

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14. Dezember 2017

Misha Schoeneberg, Südostasienwissenschaftler und Musikexperte

In einer Vollmondnacht in Kalkutta beginnt der lange Marsch, geführt von einem ehrgeizigen Abt. Aufstehen um 3 Uhr früh. Dann 42 Kilometer laufen – täglich. Zusammen mit 220 Thai-Mönchen ging Misha Schoeneberg auf den Buddha Walk und lief 1.500 Kilometer zu Fuß durch Indien und Nepal. Der Südostasienwissenschaftler schrieb ein Traveler-Buch über Thailand und Laos und einen Psycho-Krimi, der in Myanmar spielt. In den 80er-Jahren war Schoeneberg Teil der Musikkommune ‚Ton Steine Scherben‘ und schrieb Songs für Rio Reiser. Er ist der Mentor des Singer-Songwirters Max Prosa und Übersetzer von Leonard Cohen.

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14. Dezember 2017

Kurt Beck – Opferbeauftragter der Bundesregierung

Als der Attentäter Anis Amri vor einem Jahr mit einem LKW auf den Berliner Breitscheidplatz raste, war es der bislang schwerste islamistische Anschlag in Deutschland. Damals waren zwölf Menschen getötet worden. Verletzte, Hinterbliebene und Rettungskräfte kämpfen noch heute mit den Folgen. Deutschland war nicht wirklich vorbereitet, stellt der Opferbeauftragte der Bundesregierung Kurt Beck fest. Mariela Milkowa hat den ehemaligen Ministerpräsidenten von Rheinland Pfalz getroffen.

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14. Dezember 2017

Am Tisch mit Robert Gernhardt, "Alles-Dichter"

Er passte nie in die Schubladen der Literaturszene! Robert Gernhardt machte Gedichte und zeichnete Cartoons, schrieb Essays und Erzählungen, Glossen und Werbetexte.

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14. Dezember 2017

Am Tisch mit Volker Rebell, "Musikologe"

Ganz früher wollte Volker Rebell der deutschsprachige John Lennon werden. Ein gewisser Udo Lindenberg redete ihm das aus – Rockmusik und die deutsche Sprache passten nicht zusammen, behauptete ausgerechnet Lindenberg.

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14. Dezember 2017

Zu Gast war der Satiriker Pit Knorr zum 80. Geburtstag von Robert Gernhardt

„Peter, Paul and Mary are sitting in the kitchen – Peter Paul und Maria sitzen im Kittchen.” Wer muss nicht unwillkürlich grinsen bei diesen Versen, die Otto Waalkes unnachahmlich auf die Bühne brachte, die aber keine anderen als Pit Knorr und Robert Gernhardt ihm schrieben. Die beiden waren damals Teil der legendären „Neuen Frankfurter Schule“ und produzierten gemeinsam Pointen. Teile dieses Werkes werden im Caricatura Museum Frankfurt aufbewahrt und regelmäßig gezeigt. Jetzt hat sich das Museum zu einer Einzelausstellung für Robert Gernhardt entschieden, postum zum 80. Geburtstag. Gezeigt werden Bildergeschichten, Cartoons, Illustrationen und Buch-Cover. Alf Haubitz spricht mit Pit Knorr über den ehemaligen Kollegen und Freund Robert Gernhardt und dessen unsterblich komisches Werk.

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14. Dezember 2017

Zu Gast war der Leiter des Frankfurter Literaturhauses Hauke Hückstädt

Hauke Hückstädt stellt ein besonderes Projekt im Literaturhaus Frankfurt vor. Ein Jahr lang haben sechs namhafte Autoren über Frankfurt geschrieben und diese Texte im Literaturhaus Frankfurt präsentiert. Das Besondere: Die Schriftsteller haben in „Einfacher Sprache“ geschrieben. Also: in kurzen Sätzen mit vielen Verben. Sie haben auf Fremdwörter und Zeitsprünge verzichtet und versucht, alles zu vermeiden, was Menschen mit Lernschwierigkeiten oder Menschen, die die deutsche Sprache erst lernen, den Zugang erschwert. Barrierefrei und trotzdem kunstvoll also!
Im hr2-Kulturcafé erzählt Hauke Hückstädtd, wie das Experiment „Frankfurt, deine Geschichte – Literatur in Einfacher Sprache“ funktioniert hat.

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