Zu Gast: Pädagogikprofessorin Ulrike Prokop

Arthur Schopenhauer, dessen Todesjahr sich 2010 zum 150ten Mal gejährt hat, war fraglos einer der ganz großen deutschen Philosophen. Und ein Kauz – eigenbrötlerisch soll er gewesen sein und glücklos bei den Frauen. Inwiefern das mit seiner Mutter Johanna zu tun hatte, das beschäftigt die Marburger Pädagogikprofessorin Ulrike Prokop. Sie kennt viele spannende Details aus dem Leben Johanna Schopenhauers, die nicht nur ein neues Licht auf die Persönlichkeit ihres Sohnes Arthur werfen, sondern auch Einblicke geben in das schwierige Rollenverständnis erfolgreicher Frauen im 19. Jahrhundert. Und wie das heute aussieht, auch darüber kann uns die frauenbewegte ehemalige Adorno-Schülerin interessante Auskünfte erteilen.

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