Natalija Yefimkina

Wer diese Sendung kennt, der weiß: Hier kommen für gewöhnlich ein paar Stichworte zur Biografie unseres Gastes, ein paar Stationen, Hinweise, prägnante Punkte. Bitte glauben Sie uns, im Leben dieser 36-jährigen Frau gibt es so viele große und kleine Orte, Situationen und Geschehnisse, dass es schwer fiele, eine solche Zusammenstellung vorzunehmen. Vielleicht das:
Natalja Yefimkina kommt gebürtig aus der Ukraine. Als Tochter zweier russisch-ukrainischer Wissenschaftler im Sommer ’83 in Kiew geboren, flüchtete die Familie nach der Nuklearkatastrophe von Tschernobyl nach Sibirien. 1995 ging es nach Deutschland – nach Bochum, Ulm und schließlich Berlin, wo sie heute glücklich mit ihrer eigenen kleinen Familie lebt.
Auf der Berlinale stellte sie just ihre Debutarbeit als Regisseurin vor, einen Dokumentarfilm mit dem Titel „Garagenvolk“, der sofort den Heiner-Carow-Preis abräumte und auf vielen Festivals – zu Recht – gefeiert wird. Aber alles andere, was zwischen ihrer Geburt und dem Jetzt liegt, ist ein wildes Springen über den Globus, ein Galopp durch Sorgen und Freuden und ein tolles Erleben der Welt durch ihre Augen.

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