Plastikmüll – Das Problem mit den „Hemdchenbeuteln“

Verschiedenes Obst (Bananen, Äpfel, Erdbeeren) in dünnen Plastiktüten aus dem Supermarkt. Laut Bundesumweltministerium nutzten die Verbraucher 2018 im Schnitt pro Kopf 37 dieser sogenannten Hemdchenbeutel, nur zwei weniger als 2017 mit einem Pro-Kopf-Verbrauch von 39 Tueten. Im vergangenen Jahr seien in Deutschland etwas mehr als drei Milliarden der kleinen Beutel verbraucht worden. (imago/epd-bild/Norbert Neetz)Kleine dünne Plastiktüten entwickeln sich zur Plage für die Umwelt − Stichwort Mikroplastik. Die Sehnsucht nach „Jungfräulichkeit der Produkte“ sei schuld, sagt Katrin Hinz, Professorin für Kommunikationsdesign: „Wir haben heute so eine Hygienefanatik.“

Katrin Hinz im Gespräch mit Stephan Karkowsky
www.deutschlandfunkkultur.de, Interview
Hören bis: 19.01.2038 04:14
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