Historiker Jürgen Zimmerer zur Aufarbeitung des Völkermords an Herero und Nama – „Sie müssen das zur Chefsache machen!“

Return of stolen remains of Herero and Nama, Berlin DEU, Deutschland, Germany, Berlin, 29.08.2018 Schaedel in Vitrinen anlaesslich der Rueckgabe von Totenschaedel und Gebeinen nach Namibia waehrend deines Gedenkgottesdienstes der EKD und der namibischen Partnerkirchen und Zeremonie in der Franzoesischen Friedrichstadtkirche in Berlin. Das Gedenken ist zur Erinnerung an die afrikanischen Opfer von Versklavung, Kolonialismus und rassistischer Gewalt. Im Hintergrund steht die Forderung nach Anerkennung der Verbrechen gegen Schwarze Menschen und Menschen afrikanischer Herkunft Nachdruck zu verleihen. Die von Deutschland an den Herero und Nama begangenen Voelkermorde in Namibia und die Kriegsverbrechen in Tansania im Maji- Maji-Krieg warten immer noch auf offizielle Anerkennung. Sculls desplaced during a joint German and Namibian church and s  (imago / IPON)Warum sind Herero und Nama bei den Verhandlungen zwischen Deutschland und Namibia nicht dabei? Das sorgt für Unmut, auch beim Historiker Jürgen Zimmerer. In einem offenen Brief fordert er mehr deutsches Engagement.

Jürgen Zimmerer im Gespräch mit Ute Welty
www.deutschlandfunkkultur.de, Interview
Hören bis: 19.01.2038 04:14
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