Ariadne von Schirach

Zum ersten Mal öffentlich zur Kenntnis nahm man die Gedanken einer attraktiven, recht jungen Philosophie-Studentin 2005, als sie im SPIEGEL ein Essay veröffentlichte, in dem es um Lust und Pornografie ging. Zwei Jahre später legte das philosophische Frolleinwunder ein Buch darüber vor, einige andere sollten bis heute folgen. Die in München geborene Autorin macht es sich nie leicht mit ihren Themen, wahrscheinlich dürfte sie das auch nicht als Philosophin, aber jedes Buch wirkt auch wie eine Handreichung, ein „Mach es Dir nicht so schwer“ und vielleicht gibt es für diese Deutung gleich einen Satz warme Ohren. Aber sei’s drum: Das Leben ist kompliziert, die Liebe ist es und auch die Geisteswissenschaft sollte nicht so tun, als könnte man die Dinge vereinfachen. Oder etwa doch?

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