Benedikt Burkard vom Historischen Museum über die Tagung „Frankfurt und der Nationalssozialismus“

Im Jahr 2020 jährt sich das Ende der nationalsozialistischen Herrschaft zum 75. Mal. Das Historische Museum Frankfurt wird dann die erste umfassende Ausstellung über die Zeit des Nationalsozialismus in Frankfurt eröffnen. Es überrascht, wie schnell und gründlich sich das zuvor so liberale und weltoffene Frankfurt unter seinem neuen Oberbürgermeister Friedrich Krebs der NS-Ideologie angeschlossen hat. Die Ausstellung will das lange gehegte Bild der Stadt als „widerständig“ hinterfragen und die Beteiligung der Bevölkerung Frankfurts, ihrer Verwaltung, Universität und Wirtschaft am nationalsozialistischen System verdeutlichen. Zur Vorbereitung der Ausstellung veranstaltet das Historische Museum Frankfurt eine Tagung, die Benedikt Burkard organisiert hat. Er spricht mit hr2-Moderatorin Catherine Mundt von den Zielen der Veranstaltung.

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