Oliver Bottini, Krimiautor

Wiesbaden ist derzeit die Hauptstadt des Verbrechens, zumindest des literarischen Mord- und Totschlags. Im Wiesbadener Krimi- März pilgern Krimiliebhaber und Autoren in die Hessische Landeshauptstadt, so auch der Kriminalschriftsteller Oliver Bottini. Sein aktueller Krimi erzählt die Geschichte eines brutalen Mordes, der erst nach Rumänien führt, dann aber führt eine Spur nach Mecklenburg-Vorpommern. Von den Juroren des Deutschen Krimi Preises 2018 mit Platz 1 in der Kategorie „National“ ausgezeichnet, erzählt er von der Wirklichkeit der Globalisierung, vom Landraub der Agrarkonzerne und den einschneidenden Veränderungen in Europa nach 1989.Oliver Bottini, dessen Romane zum Teil schon verfilmt wurden, ist zu Gast im hr2-Kulturfrühstück. Er spricht über den Wiesbadener Krimimärz, sein aktuelles Buch und die Faszination daran, sich literarisch mit Dingen auseinanderzusetzen, denen man im wirklichen Leben am liebsten nicht begegnen möchte.

Oliver Bottinis Buchempfehlungen:

Jennifer Clement: Gebete für die Vermissten, Übers.: Nicolai von Schweder-Schreiner, Suhrkamp Verlag 2015
Christoph Ransmayr: Die letzte Welt, Fischer Verlag 1991
Christoph Ransmayr: Die Schrecken des Eises und der Finsternis, Fischer Verlag 1987

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