FM4 Interview mit Regisseurin Eva Trobisch über ihren Film "Alles ist gut"

Ohne auf eine aktuelle Hashtag-Aufregung zu reagieren, liefert „Alles ist gut“ einen wesentlichen, intelligenten und bitter-satirischen Beitrag zu aktuellen Macht- und Geschlechter-Debatten, zu Beziehungs- und Konsenssex-Fragen. Eine Frau – gespielt von Aenne Schwarz – lernt auf einer Party einen Mann kennen, man säuft Schnaps, tanzt am Tisch, grölt mit und am Ende der langen Nacht findet er seine Übernachtungsmöglichkeit nicht. Sie lässt ihn auf ihrem Sofa pennen. Es kommt zu Sex, obwohl sie es nicht will. Danach macht sie weiter, wie bisher. Nix passiert, Schwamm drüber, alles gut.
Eva Trobisch hat ihren Debütfilm über sieben Jahre hinweg entwickelt und geschrieben und ist in diesem Jahr für „Alles ist gut“ (unter anderem) am Filmfest in München als Beste Nachwuchsregisseurin ausgezeichnet worden. Anna Katharina Laggner im Gespräch mit Eva Trobisch.

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