FM4 Interview mit Dirk Baeker, Soziologe

Es heißt oft: Die Gesellschaft bricht auseinander, sie zerfällt in politische Stämme. Der Soziologe Dirk Baecker sieht das alles viel nüchterner und zugleich optimistischer. Als Meisterschüler von Niklas Luhmann, dem Architekten der Systemtheorie, will er in seiner Arbeit die soziale Welt eher adäquat beschreiben als politische verändern. 4.0 oder die Lücke, die der Rechner lässt heißt Baeckers neues Buch. Es tastet sich in eine Diagnose dessen vor, was Baecker die „nächste Gesellschaft“ nennt: ein Netzwerk, in dem nicht nur Menschen, sondern auch Menschen mit Maschinen und Maschinen mit Maschinen kommunizieren. Thomas Edlinger hat für FM4 Im Sumpf mit Dirk Baecker gesprochen.

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