Karin Keller-Sutter: «Ich möchte nicht einfach nur die Frau sein»

Sie gilt als Favoritin im Rennen um den freiwerdenden FDP-Sitz im Bundesrat: Die St. Galler Ständerätin Karin Keller-Sutter. Im «Tagesgespräch» spricht sie über die Frauenfrage und warum sie sich im Bundesrat mehr Debatten wünscht.

2010 hat Karin Keller-Sutter schon einmal für den Bundesrat kandidiert. Damals war sie noch St. Galler Justizdirektorin und unterlag schliesslich Johann Schneider-Ammann. Nun, bei der Wahl seiner Nachfolge im Bundesrat, tritt die St. Gallerin noch einmal an und dieses Mal ist die Ausgangslage eine andere. Karin Keller-Sutter geht als Favoritin ins Rennen um den freiwerdenden FDP-Sitz im Bundesrat. Die 54-jährige hat in den letzten sieben Jahren als Ständerätin ein Netzwerk aufgebaut und sich im Bundeshaus einen Ruf als Konsenspolitikerin erarbeitet. Als Regierungsrätin war sie schweizweit bekannt als Hardlinerin in Asylthemen, als Ständerätin setzte sie vor allem auf Wirtschafts- und Sozialpolitik. War diese Weiterentwicklung Kalkül? Und warum überhaupt will die mächtige Ständerätin in den Bundesrat? Barbara Peter hat Karin Keller-Sutter in St. Gallen zum Gespräch getroffen.

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