SWR2 Zeitgenossen: Rolf Ricke, Sammler

Die erste documenta 1955, die eigentlich nur ein Randereignis zur Bundesgartenschau in Kassel war, machte den jungen Musikalienhändler Rolf Ricke (*1934) zum Kunstenthusiasten; mit Folgen. 1963 eröffnet er hier seine erste Galerie, 1967 geht er mit seiner jungen Firma nach Köln. Ricke vermittelt zwischen den USA und Europa, essentielle Positionen (etwa Richard Serra) gelangen durch ihn in bedeutende Sammlungen und Museen, aber auch für die Popart macht er sich stark. Die Verbindungen zur Heimatstadt Kassel reißen indessen nicht ab, dass Harald Szeemann 1972 Kurator der (legendären) documenta 5 wird, ist Rolf Ricke mit zu verdanken. 2006 verkauft er seine Sammlung und zieht nach Berlin

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