Theo Waigel, der Vater des Euro

Die europäische Gemeinschaftswährung ist wieder unter Druck: Gerade als man dachte, die Krise sei überwunden, wird sie wegen der politischen Unsicherheit in Italien wieder bewusst. War das wirklich eine gute Idee mit dem Euro?, fragt Marc Lehmann den ehemaligen deutschen Finanzminister Theo Waigel.

In Italien ist seit Kurzem eine populistische Regierung am Ruder, die offen mit dem Austritt aus der Währungsunion droht. Was würde das bedeuten für das grosse europäische Gemeinschafts- und Einigungsprojekt? Und hat man seit der Finanz- und Wirtschaftskrise wirklich aus früheren Fehlern gelernt.

Der langjährige Bundesfinanzminister Theo Waigel gilt als einer der Väter des Euro. Er hat 1992 den Maastricht-Vertrag unterschrieben und war sechs Jahre später bei der Geburt der neuen Währung dabei. Was hat sie Europa und der Welt gebracht?
Der 79-jährige Waigel ist Gast im «Tagesgespräch».

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