Autor Tobias Prüwer über seine Kulturgeschichte der Mauern

„Am Ende haben die Mauern immer verloren“, sagt der Journalist Tobias Prüwer. Die Berliner Mauer hielt „nur“ 28 Jahren und sogar die chinesische Mauer hätte die Bewegung von Menschen nicht aufgehalten. Mauern, Zäune, Hecken und Wände werden aus Angst errichtet. Und heute gibt es mehr Abschottungswälle als beispielsweise als 1989, hat Tobias Prüwer festgestellt. Und auch die Renaissance des Begriffs „Heimat“ sei ein Anzeichen für Verbarrikadierung, sagt Tobias Prüwer. Buchhinweis: Tobias Prüwer: Welt aus Mauern. Eine Kulturgeschichte, Verlag Klaus Wagenbach, 12,90 Euro

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