Philosoph Di Blasi über Opferrollen – Die Gefahr, Privilegienverlust mit Diskriminierung zu verwechseln

Frauentags-Demonstration in Berlin - die Proteste richteten sich gegen Sexismus und Geschlechterdiskriminierung. Auf einem Schild steht "Gleiche Rechte für alle", Demonstrantinnen rufen etwas mit erhobenem Arm (imago/Christian Mang)Auch weiße, heterosexuelle Männer fühlen sich inzwischen als Opfer. Solche Gruppenidentitäten begünstigen eine gesellschaftliche Spaltung, sagt der Philosoph Luca Di Blasi. Dass man sich als Opfer wahrnehme, könne aber auch dabei helfen, die Sorgen anderer ernst zu nehmen.

Luca Di Blasi im Gespräch mit Dieter Kassel
www.deutschlandfunkkultur.de, Interview
Hören bis: 05.10.2018 08:12
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