Nina Brandhoff und Sieglinde Geisel, Schauspielerin und Literaturkritikerin

„Mit einer schnellen und bequemen Hashtag-Debatte werden wir diesem Phänomen nicht beikommen. „metoo“ ist bestenfalls der Anfang der eigentlichen Debatte!“, sagt die Journalistin und Literaturkritikerin Sieglinde Geisel, die auch als Kulturkorrespondentin der NZZ in New York gearbeitet hat. Schauspielerin Nina Brandhoff („Rosenheim-Cops“ , „Um Himmels Willen“) wurde selbst Opfer sexueller Übergriffe. Schon als Schauspielschülerin wurde sie von einem Fotografen sexuell genötigt und erpresst, litt jahrelang darunter und machte den Fall 2016 öffentlich. Nach dem Skandal um den US-Produzenten Harvey Weinstein machte Nina Brandhoff das Ausmaß von sexueller Belästigung in der deutschen Filmbranche deutlich. Wie groß und wie gefährlich ist das Schweigen? Erleben wir gerade auch eine Empörungshysterie?

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