Heidi Benneckenstein, Kinderpflegerin

Wuchs in einer Neonazi-Familie auf und schaffte mit 20 den Absprung. | Deutschland in den Grenzen von 1937: Hitler, der nur das beste für das Deutsche Volk wollte, Heinz-Rühmann-Filme in schwarzweiß, deutsche Dirndl statt amerikanischer Jeans. Das ist die Welt, in der Heidi Benneckenstein ihre Kindheit und Jugend verbringt und in der ein Vater mit geschlossenem rechtsextremen Weltbild die Regeln bestimmt. Mit 19 bricht Heidi Benneckenstein mit ihrer Vergangenheit und schafft den Ausstieg. Heute, mit 25, hat sie keinen Kontakt mehr zum Vater und zur Szene. Sie lebt als Kinderpflegerin mit Mann und kleinem Sohn in der Nähe von München ihr neues Leben. Über ihr altes Leben hat sie das Buch mit dem Titel „Ein deutsches Mädchen“ veröffentlicht.

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