Zu Gast: Rüdiger Görner, Literaturwissenschaftler und Lyriker

Rüdiger Görner, international anerkannter Kultur- und Literaturwissenschaftler, ist bekannt geworden für seine Arbeiten zu Kosmopolitismus und Orientalismus. Seit 2005 ist er Gründungsdirektor des Centre for Anglo-German Cultural Relations am Queen Mary College der University of London. Er ist aber nicht nur Verfasser von literaturwissenschaftlichen Arbeiten: er ist auch Schriftsteller. Als solcher liebt er die kleine Form: Erzählungen und Impressionen, die manchmal nur eine halbe Seite lang sind. Auch als Lyriker ist er jetzt hervorgetreten. Bei Rüdiger Görner geht es um sprachliche Dichte und Atmosphäre. Die Schönheit ist ein wichtiges Thema, immer wieder beschreiben als Sehnsuchtsort, die zwar von der menschlichen Unzulänglichkeit untergraben wird, aber in Kunst und Leben das Treibmittel bleibt. Über sein Buch „Levins Abschied“ und den Lyrikband „Londoner Disfonien“ gibt er Auskunft im Gespräch mit Rosemarie Tuchelt.

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