Zu Gast: Frank Schulz, Autor

Onno Viets, Mitte 50, Hartz-IV-Empfänger, überzeugter Nichtschwitzer und ungeschlagen an der Pingpong-Platte , zumindest in Hamburg-Eppendorf, ist eine sehr lustige Erfindung des Schriftstellers Frank Schulz. Im zweiten Roman über den skurrilen Privatdetektiv leidet der noch immer unter einer posttraumatischen Belastungsstörung, ausgelöst durch die Turbulenzen seiner ersten Ermittlungen. Da trifft es sich gut, dass der exzentrische Künstler Donald Jochemsen, Vetter von Onnos bestem Freund, nach Begleitung für eine Mittelmeerkreuzfahrt sucht. Er hat sein alterndes Herz an eine junge Sängerin verloren, die auf dem Schiff arbeitet, leidet aber zugleich unter einer stark ausgeprägten „Viktimophobie“. Erschütterndes geschieht, das der turbulenten Reise ein abruptes Ende – und ganz andere Dinge in Gang setzt.
Der Schriftsteller Frank Schulz hat 2015 den Kreuzfahrt-Roman „Onno Viets und das Schiff der baumelnden Seelen“ geschrieben und auch selbst so eine Reise unternommen. Mit uns sprach er im hr2-Sommerfrische-Schwerpunkt über seine Erfahrungen auf dem Schiff und wie man die in Literatur umsetzt.

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