Zu Gast war Eugen Wassiliwizky vom Max-Planck-Institut für empirische Ästhetik

Die Macht der Poesie: Als „gemischte Empfindung des Leidens und der Lust an dem Leiden“ beschrieb Friedrich Schiller einen scheinbar widersprüchlichen Gefühlszustand bei der Rezeption bewegender Kunstwerke. Forscher des Max-Planck-Instituts für empirische Ästhetik in Frankfurt fanden nun physiologische Evidenz für diese Definition. In einer groß angelegten Studie untersuchten die Wissenschaftler körperliche, neuronale und verhaltensrelevante Reaktionen auf bewegende Gedichte. Ein Indikator für den Grad der Wirkung auf die Rezipienten ist zum Beispiel die Entstehung von Gänsehaut. Was das Frankfurter Institut über die Macht der Poesie herausgefunden hat, welche Dichter die stärksten Reaktionen hervorrufen, mit welchen Methoden überhaupt die Wirkung von Lyrik erhoben wurde und ob es unterschiedliche Reaktionen auf Schiller und Goethe im Vergleich zu zeitgenössische Lyrik gab, berichtet der Leiter der Studie, Eugen Wassiliwizky vom Max-Planck-Institut für empirische Ästhetik,

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