SWR2 Zeitgenossen: Wita Noack, Museumsleiterin

1959 in Bautzen, in eine sorbische Künstlerfamilie hinein geboren, kam Wita Noack 1985 nach Berlin und landete wenig später in der Kulturbehörde Berlin-Hohenschönhausen. 1992 übernahm sie als Leiterin das Mies van der Rohe Haus; bis 1945, ‚Haus Lemke‘, das letzte Privathaus des großen Architekten in Deutschland vor der Emigration in die USA. Im Gespräch mit Reinhard Ermen erzählt Wita Noack, wie es möglich war, auf Basis eigener Konzepte und Forschungen, „praktisch aus dem Nichts“ die vergessene Architekturikone, in der bis zur Wende die Stasi mit einem Wäschedepot und einer Hausmeisterwohnung residierte, in eine vielbeachtete Kunstinstitution zu verwandeln. (Produktion 2016)

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