Zu Gast war der Sozialwissenschaftler Harald Welzer

Demokratie gibt es nicht umsonst, das zeigt die gegenwärtige Zeit. Der Soziologe Harald Welzer überlegt, wie man in einer offenen Gesellschaft einen Rechtsruck aufhalten kann. In seinem aktuellen Buch sagt Harald Welzer: „Wir sind die Mehrheit“ – und fordert eine offene Gesellschaft. Vier Fünftel der Wählerinnen und Wähler geben demokratischen Parteien ihre Stimme. Die Politik aber, so hat Welzer beobachtet, konzentriere sich auf diejenigen, die unsere offene Gesellschaft am liebsten abschaffen würden. Seine Idee: Demokratie könne nur bestehen, wenn sich viele Menschen für sie auch einsetzten. Der Direktor der Stiftung Zukunftsfähigkeit FUTURZWEI und Mitbegründer der Initiative Offene Gesellschaft erklärt im hr2-Kulturcafé, wie seiner Ansicht nach Hysterie, Wut und eine Politik der Angst ein wirksames Gegengewicht bekommen könnten.

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