Margrit Bröhan

Anderthalb Jahre vor Ausbruch des 2. Weltkrieges kommt Margrit in Pasewalk zur Welt und wächst in Greifswald auf. Nach Kriegsende geht die Familie nach Hamburg. Das junge Mädchen absolviert eine Lehre zur Großhandelskauffrau und lernt ihren späteren Mann, den Unternehmer Karl-Heinz Bröhan, kennen. 1965 zieht das Paar nach Berlin. Karl-Heinz Bröhan sammelt – er kann nicht anders. Los geht’s mit Berliner Porzellan, bald umfasst seine Sammlung Mobiliar, Porzellan-, Metall- und Glaskunst aus den Jahren 1889-1939. Das große Wohnhaus wird zum Museum, platzt nach 10 Jahren aus allen Nähten und wird 1982 als Sammlung der Stadt Berlin geschenkt.

Heute findet man all diese Schätze im Landesmuseum für Jugendstil, Art Déco und Funktionialismus – oder kurz: im Bröhan Museum. Wir freuen uns über eine kunstbeflissene Zeitzeugin, die mit uns ein bißchen durch die Jahrzehnte ihres Lebens flaniert – Margrit Bröhan am Sonntag in der Hörbar Rust auf radioeins.

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