Zu Gast: Dmitry Glukhovsky, Autor

METRO 2035 eine Dystopie, angesiedelt in der Moskauer U-Bahn nach dem alles vernichtenden Atomkrieg, liest sich als ätzende Kritik an Putins Regierung, die das einfache Volk durch absichtlich manipulierte Informationen über die wahre Situation im Dunklen lässt. Autor Dimitry Glukhovsky stellt hier die Frage, warum das russische Volk den Lügen immer noch Glauben schenkt und erzählt die politische Entwicklung von der Zarenzeit über die Sowjets bis heute. Er spart Gräuel wie Gulag, Massaker, Erpressung und Betrug nicht aus und sieht Parallelen zwischen dem heutigen Russland und der Nazi-Diktatur. Wir sprechen mit Dimitry Glukhovsky und fragen ihn, wie es ist, ein oppositioneller Bestsellerautor zu sein und was ihm die PanamaPapers noch offenbaren konnten.

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