Zu Gast: Jacques-Brel-Biograf Jens Rosteck

Als im Jahr 1953 ein nicht mehr ganz junger und nicht sonderlich attraktive Sänger aus Belgien die eher drittklassigen Musikbühnen in Paris betrat, war das Zeitalter der Singer-Song- Writer wie Bob Dylan oder Leonard Cohen noch ein Jahrzehnt entfernt. Es dauerte nicht mehr lange, da lag die Welt des Chansons dem Sänger mit der anziehenden Baritonstimme und der expressiven Mimik zu Füssen. Jacques Brel faszinierte sein Publikum mit seiner Leidenschaft und einem vielfältigen Repertoire von Matrosenromantik bis zur bissigen Gesellschaftskritik. Autor Jens Rosteck hat das Leben des legendären Sängers Brel nachgezeichnet. Er war Gast im hr2-Kulturcafe bei Daniella Baumeister.

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