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Benno Laggner, Chefunterhändler am 4. Nukleargipfel
1. April 2016 DRS Tagesgespräch

Ein Terroranschlag mit radioaktivem Material mitten in einer Stadt: Die Angst vor atomaren Terroranschlägen bringt 50 Staatsoberhäupter am 4. Nukleargipfel in Washington zusammen. Benno Laggner, Schweizer Delegationsleiter und Abrüstungsexperte im EDA, ist Gast von Ivana PribakovicEs ist der vierte und voraussichtlich letzte Gipfel dieser Art. «Die Initiative kam damals von US-Präsident Obama», erklärt Laggner. Ziel war und ist, die weltweiten Bestände radioaktiven Materials zu verringern und so gut wie möglich zu sichern. «Zu Beginn von Obamas Administration gab es grosse Hoffnungen, was die Abrüstung betraf.» Inzwischen sei bei diesem Thema aber nicht mehr die gleiche Euphorie zu spüren. Dafür ist Laggner überzeugt, dass es für Terroristen heute schwieriger ist als noch vor fünf Jahren, an nukleares Material zu kommen.

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