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Bundesrat Johann Schneider-Ammann und die Schweizer Wirtschaft
15. Februar 2016 DRS Tagesgespräch

Als Folge des starken Frankens mehren sich die Hiobs-Botschaften aus der Schweizer Wirtschaft. Was kann man tun, um die Abwanderung oder den Verkauf von Unternehmen zu bremsen? Was kann der Staat tun? Bundespräsident Johann Schneider-Ammann ist Gast von Iwan Lieberherr.«Es tut mir leid für jeden Arbeitsplatz, der nun aufgegeben wird. Das tut mir weh», versichert der Bundespräsident. Trotzdem will Johann Schneider-Ammann nichts an seiner Wirtschaftspolitik ändern. «Die Schweiz hat noch nie eine Industriepolitik betrieben wie Frankreich. Wir können nur die Rahmenbedingungen verbessern.» Er spricht die Kosten an, die Unternehmen tragen. Zum Beispiel will der freisinnige Bundesrat die Bürokratie abbauen – etwas, das seine Partei auch schon erfolglos in einer Initiative gefordert hatte. Der Wirtschaftsminister sieht auch in der Wiedereinführung des Mindestkurses keine Lösung. «Man muss die Zukunft positiv sehen», lautet dafür sein Credo. Man könne die Situation auch schlechreden.

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