Angst vor dem grossen Loch, Marco Streller?

Noch zwei Heimspiele im Basler St. Jakobs-Stadion, dann ist die Profi-Fussball-Karriere von Marco Streller zu Ende. Vor dem Match gegen St. Gallen werden sich rund 30‘000 Fans im Joggeli mit einer emotionalen Abschiedszeremonie von Pipi Streller verabschieden. Er ist Gast von Elisabeth Pestalozzi.Der gross gewachsene, 34-jährige Baselbieter ist in Basel der absolute Publikumsliebling. Das war nicht immer so. In seiner 15-jährigen Profi-Karriere beim FCB, in der Nationalliga und in der deutschen Bundesliga musste er viel Kritik einstecken, wurde mehr als einmal ausgepfiffen und ausgebuht. Dass er vor fast zehn Jahren gegen die Ukraine einen 11-Meter verschossen hat, wird ihm noch heute unter die Nase gerieben.«Solche schlechten Erlebnisse haben mich weitergebracht», sagt Marco Streller heute. Er habe in seiner Karriere viel gelernt, und die grosse Wertschätzung in Basel berühre ihn sehr. «Trotzdem freue ich mich, nicht mehr so im Mittelpunkt zu stehen», sagt die abtretende Fussballlegende.

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