Klaus Regling: «Für die Bevölkerung ist die Krise nicht vorbei»

Klaus Regling spielt eine entscheidende Rolle bei der Bewältigung der Eurokrise. Er ist Direktor des Euro-Rettungs-Schirms, der Krisenländern wie Griechenland, Spanien, Portugal, Irland und Zypern mit Krediten aus der Klemme half. Er ist Gast von Oliver Washington.Klaus Regling ist der Direktor des so genannten Euro-Rettungs-Schirms, der beiden Institutionen ESM und EFSF. Diese sind mit 700 Milliarden Euro ausgestattet und sie haben den Krisenländern Geld ausgeliehen, als diese auf dem Kapitalmarkt zu keinem neuem Geld mehr kamen.Klaus Regling sagt: «Die Euro-Krise ist im Sinne der Finanzmärkte fast vorbei.» Denn die angeschlagenen Länder seien nun wieder in der Lage, sich zu vernünftigen Zinsen zu refinanzieren. Allerdings: Für die Bevölkerung seien die Auswirkungen der Krise weiterhin spürbar: hohe Arbeitslosigkeit, tiefe Löhne.

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