Constanze Niess, Gerichtsmedizinerin – 21.07.2014

„Ich gebe unbekannten Toten ein Gesicht.“ Constanze Niess kann mit vorhandenen Schädelknochen Gesichter rekonstruieren. So trägt sie zur Aufklärung von Verbrechen bei. Denn jeder Schädel ist so einzigartig wie ein Fingerabdruck. Die 46-Jährige arbeitet seit Mitte der 90er am Institut für Rechtsmedizin in Frankfurt am Main und ist eine der wenigen Frauen, die in der Gesichtsrekonstruktion tätig sind. Für ihren ungewöhnlichen Job ist sie sogar schon mal mit einem Schädel im Handgepäck in die USA geflogen. Ausgleich zu ihrem Beruf findet die zweifache Mutter vor allem bei ihren zahlreichen Reisen. Ihren größter Wunsch klingt für den ein oder anderen vielleicht ein bisschen seltsam: Constanze Niess möchte gerne mal zufällig ein menschliches Skelett finden.

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