Werner Hansch, Sportreporter – 14.07.2014

„Pott-Poet“ oder „Stimme des Reviers“ sind nur ein paar der Spitznamen, die Kultreporter Werner Hansch inne hat. Seine lockeren Sprüche als WDR-Reporter oder Fernsehmann für die ARD-Sportschau haben ihn bekannt & beliebt gemacht „Wenn Sie dieses Spiel atemberaubend finden, haben sie es an den Bronchien“ oder „Nein, liebe Zuschauer, das ist keine Zeitlupe, der läuft wirklich so langsam“. Er begleitete Großereignisse wie den Sieg der deutschen Nationalelf 1990 gegen Argentinien genauso wie die Goldmedaillen der deutschen Reiter bei den Olympischen Spielen in Seoul. „Ein Begriff zieht sich wie ein roter Faden durch mein Leben: Zufall!“ Durch Zufall bekam der Sohn eines Bergarbeiters einen Job als Sprecher bei der Trabrennbahn, durch Zufall wurde er Stadionsprecher bei Schalke 04 – obwohl er von Fußball gar keine Ahnung hatte – und der Zufall führte ihn auch zum Radio. Die unglaublichen Geschichten, die dahinter stecken, verrät Werner Hansch im Gespräch mit Brigitte Theile. Außerdem erzählt er, warum sein Herz dem Hörfunk und der Oper gehört und welche berührende Geschichte er vor kurzem – mit 75 Jahren – über seinen Vater erfahren hat.

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