Frank Köhnlein, Jugendpsychiater

Ein Junge wird jeden Tag nach der Schule in den Keller gesperrt und niemand kümmert sich. Ein Mädchen legt jeden Tag blutige Kleidung in die Wäsche und niemand fragt. Das sind nur zwei Beispiele aus dem Berufsalltag von Frank Köhnlein. Köhnlein arbeitet seit vielen Jahren als Kinder- und Jugendpsychiater an der Universitätsklinik Basel. Er hat mit Jugendlichen zu tun, die extrem gewalttätig sind gegen andere oder sich selbst, die aufgehört haben zu essen oder zu reden. Einiges aus seinem klinischen Alltag hat er in dem Roman „Vollopfer“ verarbeitet.

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