Zu Gast: Ulrike Edschmid, Autorin

Sie hat die Anfänge der 68er Revolte aus nächster Nähe miterlebt und stand genau an jener Weg-Gabelung, wo es sich zu entscheiden galt, den Kampf gegen die überkommenen politischen und sozialen Strukturen in der Zivilgesellschaft oder aus dem Untergrund heraus – und das heißt radikal – zu führen. So radikal wie ihr damaliger Lebensgefährte Werner Sauber, der dabei getötet wurde. Ihm gilt ihr Buch „Das Verschwinden des Philipp S.“, für das Ulrike Edschmid nun den Grimmelshausen-Literaturpreis erhält. Wir wollen von der Autorin wissen, welche Erklärungen sie für seinen Ausstieg aus der Gesellschaft gefunden hat, der doch ohne Not geschah. Und wie nah sind ihr die Ereignisse von damals heute noch?

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