«Mir fehlen die Worte, diese Tragödie zu beschreiben»

Wie viele Bootsflüchtlinge gestern vor der Küste Italiens ertrunken sind, wissen die Behörden noch nicht, es könnten mehr als 300 sein.Das Thema der Bootsflüchtlinge stehe hoch oben in der Agenda der EU, sagt Bernd Hemingway, Direktor des Brüsseler Büros der Internationalen Organisation für Migration für EFTA, EU und NATO in Brüssel. Aber: «Bis jetzt hat man schlicht keine Antwort auf das Flüchtlingsproblem gefunden!» Wie könnten Lösungen aussehen? Was müsste man tun?Die IOM bietet einerseits Nothilfe für Migrantinnen und Migranten, sucht aber auch nach Lösungen in der Migrationspolitik, in den betroffenen Ländern einerseits, wo viele Menschen keine Möglichkeit haben, ihren Lebensunterhalt zu verdienen, anderseits in Europa, wo wir uns schwer tun mit all den Menschen, die zu uns kommen wollen.

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