Zum Tod von Dirk Bach (Wiederholung vom 05.10.03)

Dirk Bach kam als Kölner auf die Welt und das war weiß Gott nicht zu überhören. Der 110 Kilo-Teddybär blieb in der Schule dreimal sitzen und war eine bekennende Couch-Kartoffel. Für die entsprechende Fernsehunterhaltung sorgte er am liebsten selbst, mit der „Dirk-Bach-Show“, als Comedy-Serie „Lukas“, für die er den Deutschen Comedypreis und die Goldene Kamera erhielt. Ob als bissiger Dschungelcampmoderator oder als „Kleiner Mönch“.

Die Schauspielschule hatte Dirk Bach nach der mittleren Reife ganz einfach übersprungen und ist gleich mutig auf die Bühne geklettert. Alfred Biolek entdeckte ihn in den 80er Jahren. Seinen Durchbruch feierte Bach in der „Geierwally“ im Kölner Theater in der Filmdose und tobte wenig später als knubbeliger „Puck“ durch Shakespeares Sommernachtstraum. Den letzten deutschen Filmpreis moderierte er ganz locker im roten Abendkleid.

Insgeheim wünschte er sich aber immer noch eine Gastrolle in der Lindenstraße.

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