Philip Oprong Spenner, Lehrer – 06.10.2011

Der 32-Jährige hat als Straßenkind in Nairobi ums nackte Überleben gekämpft. Heute ist er Lehrer für sogenannte Problemkinder. Philip Oprong Spenner wuchs als Vollwaise in Kenia auf. Nach dem Tod seiner Eltern kam er zu seiner Tante, die ihn schlug und hungern ließ. Also beschloss er mit neun Jahren lieber auf der Straße zu leben. Jahre später bekommt Phillip zum ersten Mal eine Chance: Er wird in einem Waisenhaus aufgenommen und darf zur Schule gehen, was er nutzte, um als einer der Besten seinen Abschluss zu machen. Gefördert wurde er von einem Hamburger Arzt, der seine Patenschaft übernommen hatte und ihn später adoptierte und nach Deutschland holte. Nach Sprachschwierigkeiten und Identitätskrisen, fand Philip Oprong Spenner zu sich selbst, bestand das Studium mit Auszeichnung und arbeitet heute als Lehrer. Im Gespräch mit Marion Fuchs und erzählt er, warum die Schule für ihn ein Zufluchtsort war und warum er sich trotz seiner schweren Kindheit als Glückspilz bezeichnet.

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