Katrin Rohde, "Mama Tenga" – 16.05.2011

Die ehemalige Buchhändlerin Katrin Rohde fand mit Mitte 40 ihre wahre Berufung: 1995 verkaufte sie ihren gesamten Besitz und ging nach Afrika und kümmerte sich dort um Straßenkinder. Die gebürtige Hamburgerin hat in der Hauptstadt Ouagadougou ein Waisenhaus aufgebaut. Seitdem setzt sie sich beharrlich für Kinder und Frauen in Burkina Faso ein, einem der ärmsten Länder der Welt. Mittlerweile umfasst ihr Projekt „AMPO“ unter anderem zwei Waisenhäuser, zwei Frauenhäuser, ein Krankenhaus, mehrere Behindertenprojekte, eine Alphabetisierungsschule und eine Landswirtschaftsschule. 2001 wurde sie für Engagement mit dem Bundesverdienstkreuz ausgezeichnet. Im Gespräch mit Thorsten Otto erzählt die 62-jährige Katrin Rohde, wie es zu ihrem Lebensinhalt wurde, anderen Menschen zu helfen. Außerdem verrät sie, wie sie durch ein Missverständnis zu ihrem Spitznamen „Mama Tenga“ kam.

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