Walter Kohl, Sohn des früheren Bundeskanzlers

Vom Freitod der Mutter erfährt er durch den Anruf der Büroleiterin des Vaters. Von der Heirat des Vaters mit einer 34 Jahre jüngeren Frau erfährt er durch ein Telegramm: Das sind zwei Beispiele von Distanz und Entfremdung, die das Verhältnis von Helmut Kohl zu seinem ältesten Sohn Walter charakterisieren. Viele Jahre hat Walter Kohl unter der Dominanz und dem Alleinvertretungsanspruch des Vaters gelitten. Jetzt, nach dem endgültigen Bruch, versucht er, mit dem Buch „Leben oder gelebt werden“ Bilanz zu ziehen, ohne Bitterkeit, dafür mit Haltung.

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